Sep 18 2011

10 Jahre private Altersvorsorge was Rürup Rente von Riester Rente unterscheidet

Autor: dummy. Abgelegt unter Aktuelles

Die Rürup-Rente ist seit dem Jahr 2005 neben der Riester-Rente (seit 2001) sowie der betrieblichen Altersvorsorge die dritte Vorsorge-Möglichkeit mit staatlicher Förderung. Aufgrund ihrer Besonderheiten lohnt sich Rürup zwar ebenso für alle Vorsorgesparer, wird aber bevorzugt von Selbstständigen genutzt, für die Riester nicht infrage kommt. Arbeitnehmer nutzen Rürup gelegentlich, wenn sie alle Riester-Möglichkeiten ausgeschöpft haben. Die Unterschiede zwischen beiden Vorsorgemöglichkeiten:

Riester Rente, Rürup-Rente - Wer wird gefördert?

  • Die Riester-Rente fördert alle pflichtversicherten Arbeitnehmer, Arbeitslose, Empfänger von Krankengeld, Beamte, Soldaten, Landwirte und Künstler mit einer Versicherung in der Künstlersozialkasse.
  • Die Rürup-Rente fördert grundsätzlich alle Steuerpflichtigen, also auch Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht sowie die Versicherten der berufsständigen Versorgungseinrichtungen. Beide Gruppen erhalten keine Riester-Förderung.

Wie wird gefördert?

  • Die Riester-Rente fördert über staatliche Zulagen pro Riester-Sparer und pro Kind und gewährt zusätzlich einen Steuervorteil. Das Finanzamt gewährt in einer Günstigerprüfung die höhere Ersparnis - entweder über die Zulage oder den Steuerabzug.
  • Die Rürup-Rente fördert ausschließlich über Steuervorteile. Bei gut verdienenden Selbstständigen können diese trotzdem sehr hoch sein.

Steuerliche Behandlung von Riester- und Rürup-Rente

  • Bei der Riester-Rente sind die Beiträge steuerlich voll abzugsfähig beziehungsweise der Abzug wird mit der Zulage verrechnet. Ebenso wird die Rente voll besteuert.
  • Bei der Rürup-Rente sind die Beiträge jährlich steigend steuerlich abzugsfähig, im Jahr 2025 werden bei dieser 2-Prozent-Steigerung 100 Prozent erreicht sein (2011: 72 Prozent). Die Rentenbeiträge werden ebenso progressiv versteuert, ab 2040 zu 100 Prozent.
  • Die steuerliche Behandlung in der Anspar- und der Auszahlungsphase wirkt nicht nur bei beiden Modellen kompliziert, sie ist definitiv kompliziert. Das ist der größte Kritikpunkt an beiden Fördermodellen, es ließ sich aber anders keine Gerechtigkeit schaffen.

Hinterbliebenenversorgung - Unterschiede

Bei der Riester-Rente kann das Kapital + Zulagen auf den Ehepartner übertragen werden, aber nur auf dessen eigenen Riester-Vertrag, ebenso kann das Kapital als Hinterbliebenen-Rente ausgezahlt werden. Auch ein Zusatzvertrag für die Versorgung von Kindern ist möglich, dieser mindert jedoch die Altersrente.

Bei der Rürup-Rente kann ebenso eine Hinterbliebenenversorgung für Ehepartner und Kinder über einen Zusatzvertrag geregelt werden, der wiederum die Altersrente mindert. Ohne diesen Vertrag verfallen die Beiträge des Rürup-Sparers, sollte er vor Erreichen des Mindesteintrittsalters sterben, hat er gänzlich umsonst gezahlt.

Kapitalbehandlung

Bei der Riester-Rente kann Kapital für andere Zwecke verwendet werden, nämlich für die Immobilienfinanzierung und nach Erreichen des Rentenalters auch 30 Prozent zur freien Verwendung.
Die Rürup-Rente kann nicht beliehen oder rückgekauft werden, sie wird in dieser Hinsicht behandelt wie eine staatliche Rente und wird lediglich als monatliche Leibrente nach Erreichen des Rentenalters ausgezahlt.

Fazit:
Für Angestellte und Beamte lohnt sich klar die Riester-Rente. Selbstständige sollte dennoch an die Rürup-Rente denken, sie bietet die einzige staatlich geförderte Vorsorgemöglichkeit für diese Personengruppe.

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Jul 07 2011

Steuern sparen mit der Rürup Rente – wann lohnt sich der Abschluss wirklich?

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Basis-Rente Infos

Die private Altersvorsorge hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Viele Erwerbstätige, die bislang der gesetzlichen Rente vertraut haben, sind sich nicht mehr sicher, ob die Ansprüche im Alter den Bedarf tatsächlich decken können. Zu den beliebtesten Instrumenten der Alterssicherung gehören Riester- und Rürup-Rente. Letztere ist insbesondere aufgrund der steuerlichen Vorteile interessant.

Rürup-Rente: Steuern in der Ansparphase sparen

Mit der Rürup Rente hat der Gesetzgeber eine Basisversorgung für alle Personen geschaffen, die nicht von der gesetzlichen Rentenversicherung erfasst werden. Entsprechend der Einordnung in die 1. Säule der Alterssicherung ist die Rürup Rente restriktiv gehalten, was die Auszahlung des angesparten Kapitals betrifft. Dass die Rürup-Rente trotzdem angenommen wird, liegt an den steuerlichen Vorteilen.
Im Rahmen der Ansparphase können die Beiträge bis zu einer Höhe von 20.000 Euro einkommenssteuerlich geltend gemacht werden – allerdings zu 100 Prozent erst ab 2025. Bis dahin steigt der Prozentsatz jährlich und liegt 2011 bei 72 Prozent. Jeder Rürup-Sparer kann also bis 14.400 Euro steuerlich absetzen.
Im Gegenzug werden die Renten in der Auszahlungsphase besteuert. Auch hier gilt eine Übergangsfrist bis 2040. Erst dann unterliegen 100 Prozent der Steuer. Auf den ersten Blick ein Plusminus-Geschäft. Dennoch lohnt sich die Rürup-Rente – da im Alter der persönliche Steuersatz in der Regel niedriger ausfällt als während der Ansparphase.

Einfaches Beispiel: Bei einem zu versteuernden Einkommen von 45.000 Euro lag im vergangenen Jahr die Einkommenssteuerlast bei 10.870 Euro (Durchschnittsteuersatz: 24,16 %). Gemindert um die 14.000 Euro für die Rürup Rente hätte sich ein Einkommen von 31.000 Euro ergeben mit rund 5.900 Euro an Steuern (Durchschnittsteuersatz: 19,17 %). Berücksichtigt man hier, dass im Ruhestand das Einkommen auf 30.000 Euro sinkt, ist die Ersparnis erheblich.

Mehr dazu hier: http://www.finanzen.de/ruerup-rente.html

Rürup Rente – für Selbständige und Arbeitnehmer

Die Rürup Rente kann sich aus steuerlicher Sicht nach wie vor lohnen. Allerdings ist die Renditeentwicklung unter Experten umstritten. Der Zugang steht übrigens nicht nur Selbständigen oder Freiberuflern offen, auch Arbeitnehmer können damit einen Teil der Altersvorsorge abdecken. Hier wird der steuerlich relevante Betrag aber um die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gekürzt. Aus Sicht vieler Experten ist die Rürup-Rente für Angestellte zudem nur sinnvoll, wenn z. B. die Möglichkeiten der Riester-Rente ausgereizt sind.
Letztere ist der Rüruprente aufgrund der flexibleren Ausgestaltung vorzuziehen, da für das Kapital ein 30-prozentiges Wahlrecht für die Auszahlung besteht und der Riester-Sparer die Möglichkeit hat, Gelder aus dem Vertrag für eine selbstgenutzte Immobilie zu entnehmen. Übrigens: Selbständige können, falls sie mit einem zulagenberechtigten Ehepartner verheiratet sind, ebenfalls Zulagen für einen Riester-Vertrag in Anspruch nehmen.

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Okt 21 2010

CosmosDirekt Flexible Vorsorge – zinsstarke Altersvorsorge von CosmosDirekt

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Rentenversicherung

Altersvorsorge ist ein klassisches Jahresend-Thema. Werden die Tage kürzer, steigt die Neigung sich mit den Themen Alter, Rente und eben auch Rentenversicherung zu beschäftigen. Begünstigt wird dieses Interesse auch durch den finanziellen Überblick, den man gerne zum Ende eines Jahres über das eigene Vermögen gewinnt und daraus ableitet wie viel Geld denn ggf. für eine zusätzliche Altersvorsorge zur Verfügung steht.

CosmosDirekt - flexibles Vorsorgekonto

Insofern ist es nachvollziehbar, dass CosmosDirekt jetzt, pünktlich zu Beginn des Jahresendspurts im Versicherungsgewerbe, mit dem Angebot Flexible Vorsorge um Neukunden wirbt. Was spektakulär mit 3,5% Zinsen p.a. anmutet ist im Kern eine klassische festverzinsliche Geldanlage mit steigendem Zinssatz. Entsprechend können Beiträge zu einer CosmosDirekt flexiblen Vorsorge bei der Veranlagung zur Einkommensteuer nicht als Sonderausgaben abgezogen werden. Analog zu allen anderen Rentenversicherungen unterliegt lediglich der Ertragsanteil der späteren Rentenauszahlung (Leibrente) der Einkommensteuer.

Was ist flexibel an der CosmosDirekt Vorsorge?

Zinsen und Einzahlungs-Modalitäten sind flexibel. So können im Prinzip jederzeit Einmalzahlung von min. 1.000 Euro bzw. min. 5.000 Euro zu Vertragsbeginn und Auszahlungen (ganz oder teilweise) vorgenommen werden. Versicherungsnehmer profitieren von einer – nach derzeitigem Stand der Zinsen – hervorragenden Zinsstaffel. Diese beginnt bei 1,5% im ersten Jahr und steigt kontinuierlich auf bis zu 4% ab dem 6. Vertragsjahr. Die Verzinsung besteht dabei aus einem garantiertem Zinssatz von 1,75% p.a. sowie einem jährlich neu festgelegten Zinsüberschuss (2,25% p.a.- Stand Okt 2010) und schlägt aktuelle Tagesgeld- und Festgeldkonditionen deutlich.

Welche Vorteile ergeben sich aus der flexiblen CosmosDirekt Vorsorge?

CosmosDirekt bietet mit dieser Rentenversicherung garantierte Zinsen bis zum Eintritt ins Rentenalter. Ermöglicht wahlweise eine lebenslange Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung und gewährt die Chance auf eine reduzierte (weil nachgelagerte) Besteuerung. Wer Festgeldanlagen in seine Altersvorsorge einbezieht und gerne vorher wissen möchte welche Rente später zu bekommen ist, der könnte mit diesem Renten-Vorsorgeangebot durchaus eine passende Alternative gefunden haben.

Weitere Informationen sowie entsprechende Informations- wie Antragsunterlagen finden Sie hier:


Flexibles Vorsorgekonto - Bis zu 3,5% p.a. Zinsen kassieren und schnell ans Geld rankommen!

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Jun 21 2010

Fortis Basis-Rente erhält Zertifizierung

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Bis Ende dieses Jahres müssen die Anbieter von Basis-Rente Altersvorsorge Angeboten, also die private Altersvorsorge für Selbstständige und Freiberufler (so genannte Rürup-Rente) eine staatliche Zertifizierung durchführen lassen, damit die Kunden dieser Produkte die geleisteten Einzahlungen weiterhin im Rahmen der gesetzlichen Höchstgrenzen steuerlich geltend machen können.

Nach der DWS, die bereits Anfang Januar eine erfolgreiche Zertifizierung der DWS BasisRente Premium vermelden konnte, kann jetzt auch die Fortis Deutschland Lebensversicherung AG für die beiden Angebote Fortis Basis-Rente Classic und der Fortis Basis-Fonds-Rente mit Garantie die erfolgreich abgeschlossene Zertifizierung vermelden.

Die Zertifizierung ist ab sofort für alle Neu- wie auch Bestandsverträge gültig und sichert die steuerliche Anerkennung der eingezahlten Basis-Renten Beiträge von bis zu 20.000 Euro bei ledigen und 40.000 Euro bei Ehepaaren. Auch wenn diese Zertifzierung eher als eine Standardprozedur gilt, so dürften noch nicht geprüfte Altersvorsorge Produkte derzeit schwer verkäuflich sein, denn ohne den steuerlich Vorteil sind die nicht geförderten Rürup-Rente Angebote eher schwerlich an den oder die Sparerin zu bringen. Das ist aus staatlicher Sicht bedauerlich, im konkreten Fall des Selbstständigen oder Freiberuflers aber häufig gut nachvollziehbar, schließlich investiert man dort lieber in das eigene Geschäft, als in eine unkündbare Altersvorsorge.

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Mai 29 2010

Die EU empfiehlt - ab 70 in Rente

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Alt werden ist harte Arbeit hat ein weiser älterer Herr einmal gesagt und damit die Bewältigung des Alltags in einem alternden Körper gemeint. Alt sein und arbeiten könnte in den nächsten Jahrzehnten allerdings tatsächlich zu einem neuen Standard werden, wenn man der Empfehlung der EU-Kommission und deren Bekräftigung durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Glauben schenken möchte.

Wachsende Lebenszeiten und der immer besser werdende gesundheitliche Zustand der über 60- und bis 70-Jährigen würden dieser Entwicklung zumindest nicht entgegenstehen. Wie nicht anders zu erwarten lehnt der Sozialverband Deutschland (SoVD) die Überlegungen zu einer weiteren Steigerung des Rentenalters grundsätzlich ab. Als Begründung führt der Verband das heutige durchschnittliche Renteneintrittsalter an, welches bei deutlich unter 65 Jahren liegt und vermutet zugleich eine weitere Kürzung der gesetzlichen Rentenbezüge „durch die Hintertür“, da Arbeitnehmer nur dann die volle Altersrente beziehen würden, sie tatsächlich bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten würden.

Gesünder älter – aber reicht das für eine Festanstellung?

Dass „Arbeiten bis 70“ auch in Zukunft eher die Ausnahme als die Regel sein dürfte, sollte auch in einer Dienstleistungsgesellschaft, in der der Anteil harter körperlicher Arbeit sinkt, ohne größere Diskussion anerkannt werden können. Die Frage ist nur, wie die Zukunft der Alten des Jahres 2060 finanziell abgesichert werden kann, wenn diese wie bisher mit ca. 60 Jahren und einem dann deutlich geringeren Renteneinkommen die letzten Jahre und Jahrzehnte ihres Lebens bestreiten werden.

Dass private Altersvorsorge wie z.B. die Riester- oder Rürup-Rente (Basis-Rente) oder auch Lebensversicherung und Immobilienbesitz eine immer wichtigere Ergänzung der gesetzlichen Rente darstellt wird immer seltener bestritten, die Frage die es hier sehr bald zu beantworten gilt ist nur: Wie soll man mit denjenigen umgehen, die keine private Altersvorsorge abgeschlossen haben?

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Mrz 20 2010

„Die gesetzliche Rente ist gnadenlos fair“

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Mit diesem Zitat lässt sich Bernd Raffelhüschen, Vorstand der liberalen „Stiftung Marktwirtschaft“, in Focus Online zitieren. Eine bemerkenswert offene Aussage in einer Zeit, in der beinahe jeder das System der gesetzlichen Altersorge kritisiert und eine Untersuchung des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlicht wird, nachdem die zukünftigen Rentner Ostdeutschlands mit einer Rente von knapp oberhalb des Hartz IV Niveaus rechnen dürfen.

Das System, so sieht es Raffelhüschen, ist deshalb fair, weil eben die früheren Einzahlungen die spätere Rentenerwartung abbilden. Wer viel einzahlt, der bekommt eben auch viel zurück. Zumindest dann, wenn man durchschnittliche Rentenhöhen von zwischen 1.000 und .1200 Euro pro Monat als fair empfindet. Das Problem sei, so sieht es Raffelhüschen, dass die Deutschen eben immer älter und immer weniger würden, da wäre es nur die logische Konsequenz, dass das über ein Umlageverfahren finanzierte System eben weniger hohe Ausschüttungen für alle biete.

Wer wenig einzahlt bekommt wenig Rente

Wie niedrig weniger hoch sein kann, zeigen dann die nackten Zahlen, die das DIW berechnet hat. Der in Ostdeutschland beheimatete Jahrgang 1967 bis 1971 kann sich auf Altersrenten in der Höhe von 594 Euro (Männer) und 466 Euro (Frauen) gefasst machen. Was nach heutigem Maßstab nur knapp oberhalb des Hartz IV Niveaus liegt irgendwie nach Demütigung aussieht, ist allerdings, da muss man Raffelhüschen recht geben, das Resultat der letzten 20 Jahre ostdeutscher „nach Wende“ Arbeitslosigkeit. Wer wenig verdient und nicht kontinuierlich in die Rentenkasse eingezahlt hat, oder langfristig gar nicht eingezahlt hat, da er/sie keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, bekommt eben weniger Rente als jemand der durchweg in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat.

Das eigentlich frustrierende an dieser DIW Untersuchung erscheint aber aus meiner Sicht, dass das Ergebnis, welches ja auf einer Prognose für „in 20 Jahren“ erstellt wurde, die die aktuellen Trends aufgreift und fortführt, einfach kommentarlos hingenommen werden. Eigentlich könnte man erwarten, dass Politiker wie auch Arbeitgeber- und Arbeitnehmer Verbände die Ärmel hochkrempeln und überlegen wie dieser Prognose zu begegnen ist, damit diese Musterrechnung nicht Realität wird. Bislang ist aber außer dem üblichen Forderung nach Abschaffung der privaten Altersvorsorge (von schräg links) und verpflichtender Arbeit zur Wiedereingliederung der Langzeitarbeitslosen (von schräg rechts) wenig passiert. Scheinbar überdeckt der Wahlkampf in NRW auch solche eher grundsätzlichen Probleme. Schade.

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Mrz 18 2010

Deutschland teilt die Rentenerwartung

Autor: dummy. Abgelegt unter Aktuelles

Rechnet man eine mögliche private Altersvorsorge heraus, so gehen die zukünftigen Rentner Ost-Deutschlands einer ungewissen Zukunft entgegen. Ausgehend von einer derzeitigen durchschnittlichen Altersrente von 900 bis 1000 Euro, wird die Höhe der zu erhaltenden Altersrente für die Rentner-Jahrgänge nach 1961 dramatisch, d.h. um bis zu 50% sinken.

Lediglich 466 Euro (Frauen) bzw. 594 Euro (Männer) beträgt nach einer Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) die zu erwartende Altersrente der Ostdeutschen. Als einer der wichtigsten Gründe identifiziert das DIW die „Wende“ und den darauf folgende Zusammenbruch der Wirtschaft in Ostdeutschland. Diese habe zu einer deutlich höheren Arbeitslosigkeit und einem geringeren Lohnniveau in Ostdeutschland geführt, was sich entsprechend zeitversetzt in einer niedrigeren Altersrente bemerkbar macht. Wer nicht dauerhaft oder wenig einzahlt, der hat eben auch keinen hohen Anspruch.

Bislang keine Lösung in Sicht

So einfach diese Gleichung klingt, so ungelöst ist das Problem für Betroffene und Politik. Mit einer Altersrentenerwartung knapp oberhalb der Grundsicherung (Hartz IV) sinkt auch der Anreiz einer gering bezahlten Werktätigkeit nachzugehen weiter. Die Gefahr, dass der nahtlose Übergang von Hartz IV Arbeitnehmer zu Hartz IV Rentner droht wird für die kommenden Ostdeutschen Rentner immer realer.

Auch wenn das DIW ausdrücklich betont, dass bei der Berechnung der ostdeutschen Altersrenten keine staatlichen Altersvorsorge Förderungen wie z.B. Riester-Rente oder Basis-Rente berücksichtigt wurden, so ist dies nur ein schwacher Trost, denn wer wenig verdient, wird wahrscheinlich auch wenig Mittel in eine zusätzliche private Rentenversicherung stecken.

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Mrz 18 2010

Kredit von Privat

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Allgemein

Es gibt verschiedene Varianten bei einem Kredit von Privat, es gibt zu einem den Kredit von Privat unter Verwandten oder auch Freunden und es gibt den Kredit von Privat welcher über eine Internetplattform vergeben wird. Bei einem Kredit von Privat welcher unter Verwandten zustande kommt, ist es besonders wichtig einen Vertrag aufzusetzen, in diesem Vertrag sollte die Kreditsumme sowie die Tilgung festgelegt werden. Bei Privatkrediten unter Verwandten ist es wichtig, dass die Zahlungsmodalitäten schriftlich geklärt werden, denn so kann ein eventueller späterer Streit verhindert werden. Sehr oft werden für einen Kredit von Privat unter Verwandten deutlich niedrigere Zinsen fällig, wie zum Beispiel bei einem Bankkredit. Mit viel Glück werden auch gar keine Zinsen für das geliehene Geld fällig.

Leider hat nicht jeder das Glück in der Verwandtschaft oder unter den Freunden jemanden zu haben der problemlos Geld zur Verfügung stellen kann. Eine Alternative hierzu ist ein Kredit der von Privatpersonen vergeben wird. Es gibt im Internet spezielle Plattformen die solche Kredite anbieten bzw. den Kreditinteressenten die Möglichkeit bieten einen Kredit von Privatpersonen zu erhalten. In der Regel wird auch hier zuerst die Bonität des Kreditsuchenden überprüft, dies geschieht zum Schutz der privaten Kreditgeber. Für den Kredit müssen Zinsen gezahlt werden und wie bei einem „normalen“ Kredit wird auch dieser Kredit in monatlichen Raten getilgt. Selbstständige sowie Freiberufler haben auf diesen Plattformen auch sehr gute Chancen einen Kredit von Privat zu erhalten.

Bevor allerdings ein Kredit von Privat angenommen wird, sollten die Kreditsuchenden auch andere Alternative in Betracht ziehen, wie zum Beispiel ein ganz normaler Bankkredit. Durch einen Vergleich der verschiedenen Anbieter kann das günstigste Angebot herausgesucht werden.

- Gastbeitrag - Quelle: http://www.online-kredit-index.de

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Feb 19 2010

Altersvorsorge für Selbstständige als Pflicht?

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

 

Niemand geringeres als der Bundesverband der Banken (BdB) hat sich zum Thema Altersarmut gemeldet und gleich eine passende Idee mit präsentiert. Wäre es nicht eine gute Idee, wenn auch Selbstständige, die in der überwiegenden Mehrheit nicht zu den Top Verdienern des Landes gehören, auch eine Altersvorsorge abschließen müssten? Dabei wäre es, so der Bundesverband der Banken, sicherlich sinnvoll eine Kapital gedeckte Variante zu wählen und Selbstständige weiterhin außerhalb des gesetzlichen Systems abzusichern. Vor dem Hintergrund der aufkeimenden Diskussion um Altersarmut und die Lage der Betroffenen ist ein solcher Vorschlag sicherlich beachtenswert, dass er aber ausgerechnet von der Gruppe kommt, die einen größeren Eigennutzen von einer solchen Regelung ziehen würde, ist naja, typisch.

Die Kapital gedeckte Altersvorsorge gibt es bereits in Form einer Lebensversicherung oder einer Basis-Rente (Rürup-Rente), alleine am Interesse der Selbstständigen und Freiberufler mangelt es. Dabei sind beide Konzepte durchaus ausgereift und können sogar mit steuerlichen Vorteilen aufwarten, welchen Selbstständigen den Griff zu einer solchen Form der Altersabsicherung erleichtern könnten. Trotzdem wollen viele einfach nicht. Möglicherweise wird auch der Bundesverband der Banken an der Selbstbestimmung der Zielgruppe scheitern, die häufig genug das eigene Geld lieber in die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens steckt, als in eine Altersvorsorge. Manche Menschen sind eben so. Aber vielleicht sind Politiker dieser Legislaturperiode ja empfänglicher für solche Vorschläge. Auch als Bank weiß man ja nie …

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Feb 01 2010

Rentenversicherung Bund erzielte 2009 Einnahmenzuwachs

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Für die meisten Deutschen Unternehmen dürfte das Jahr 2009 als Streichergebnis gelten, dass es abzuhaken gilt und mit dessen Folgen vor allem exportabhängige Betriebe noch Jahre zu kämpfen haben werden. Trotz aller Schwierigkeiten haben – Kurzarbeit macht es möglich – kaum Unternehmen Personal freigesetzt, was sich auch in der jetzt veröffentlichten Bilanz der Rentenversicherung Bund bemerkt macht. Der eigentlich erwartete Einbruch der Rentenbeitragseinnahmen ist ausgeblieben, anstelle dessen verzeichnet die Rentenversicherung sogar einen kleinen Einnahmenzuwachs von 0,24 Prozent auf 160 Mrd. Euro (!).

Keine Erhöhung des Rentenbeitrags notwendig

Damit sei das Ergebnis des Schätzerkreises übertroffen worden und die Rentenversicherung weiterhin so gut finanziert, dass eine Erhöhung des gesetzlichen Rentenbeitrags nicht notwendig ist. Einen skeptischen Blick werfen die Verantwortlichen allerdings auf das Geschäftsjahr 2010. Die zu erwartenden Entlassungen nach anhaltender Geschäftsflaute wird zu sinkenden Einnahmen führen, die durch das Absenken der Schwankungsrücklage in einem Umfang von rund 4 Mrd. Ausgeglichen werden soll.

Die gesetzliche Rentenversicherung scheint also gut auf die kommenden 11 Monate und vorbereitet zu sein, bleibt zu hoffen, dass Weltwirschaft, Konjunktur und Arbeitgeber gemeinsam dazu beitragen die gar nicht mal so pessimistische Prognose der Rentenversicherung Bund auch zu erfüllen und in 2010 die Trendwende zurück zu Wachstum geschafft wird.

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