Immer seltener reicht die Rente zum Leben

Von wegen Ruhestand, Unruhe bricht bei dem einen oder anderen aus, der an den eigenen Lebensabend denkt. Altersarmut, materielle Einschränkungen, Panik den eigenen Kindern auf der Tasche zu liegen, all das geht den künftigen Rentnern durch den Kopf, wenn sie einen Blick in die eigene Zukunft wagen.

Alles Quatsch? Leider nein. Wie eine aktuelle Veröffentlichung des Statistische Bundesamt (Wiesbaden) zeigt, geht es den Deutschen Rentner wirklich immer schlechter. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der männlichen Bezieher von Grundsicherung im Rentenalter um 6,1%, die der Frauen um 3,8% was auf den ersten Blick verdeutlicht, dass dies kein Problem der Frauen, sondern eben der Altersrentner im Allgemeinen ist. Wer nicht voll durchgearbeitet hat, oder zu den Nicht-so-gut-Verdiener gehört hat, sieht einer ereignisarmen Zukunft entgegen, da die Grundsicherung eben nur zum Leben, aber nicht zum Ausleben der eigenen Interessen reicht.

Für viele der bald in Rente gehenden Arbeitnehmer ist es mittlerweile zu spät um eine sinnvolle Altersvorsorge aufzubauen, die dieser Entwicklung entgegenstehen könnte, für jüngere allerdings erscheint es fast schon zwingend notwendig einen festen Betrag in Riester-Rente, Rürup-Rente oder einen Sparplan irgendeiner anderen Art zurückzulegen.

Ob diese Bemühungen für eine rosige Rentnerzukunft reichen wird, ist trotz allem wirklich fraglich.