Weltverbrauchertag 2013

Verbraucherzentrale Hamburg stellt Riester-Rente in den Mittelpunkt

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat passend zum Weltverbrauchertag am heutigen 15. März 2013, mal wieder die Riester-Rente ins Visier genommen und eine klare Empfehlung für Riester-Banksparpläne ausgesprochen.

Anhand klar nachvollziehbarer Beispiele, rät die Verbraucherzentrale interessierten Riester-Sparern davon ab eine Riester-Rente als Rentenversicherung abzuschließen. Die Kosten für eine solche Versicherung seien in verschiedenen Fällen höher als die tatsächlichen Erlöse, so dass Kunden tatsächlich nur die (ist gesetzlich vorgeschriebenen) eingezahlten Beiträge als Guthaben ihrer Riester-Rente ausgewiesen bekommen und sonst nichts.

Riester-Banksparplan besser als Riester-Versicherung?

Ein solches Ergebnis ist nachvollziehbar ärgerlich für Kunden und für die Versicherungswirtschaft, die mit Sicherheit eher ungerne den eigenen Namen in einem solchen Beitrag finden möchte. Die Alternative Riester-Banksparplan könnte bei so manchem Kunden aber auch auf wenig Begeisterung stoßen, bei Zinssätzen von 0,5% p.a. wird das eingezahlte Sparvermögen auch dann kaum größer, wenn die Abschluss- und Verwaltungskosten eines solchen Riester-Sparplans deutlich geringer sind.
Lohnt sich eine Riester-Rente also gar nicht mehr? Doch. Denn wer nicht wenigstens versucht einen deutlichen Mehrwert aus staatlicher Förderung und einer Riester-Rente als wahlweise Banksparplan, Rentenversicherung oder fondsgebundener Rente zu erzielen, der hat sowieso verloren.

Weiterführende Informationen

Steuern sparen mit der Rürup Rente – wann lohnt sich der Abschluss wirklich?

Die private Altersvorsorge hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Viele Erwerbstätige, die bislang der gesetzlichen Rente vertraut haben, sind sich nicht mehr sicher, ob die Ansprüche im Alter den Bedarf tatsächlich decken können. Zu den beliebtesten Instrumenten der Alterssicherung gehören Riester- und Rürup-Rente. Letztere ist insbesondere aufgrund der steuerlichen Vorteile interessant.

Rürup-Rente: Steuern in der Ansparphase sparen

Mit der Rürup Rente hat der Gesetzgeber eine Basisversorgung für alle Personen geschaffen, die nicht von der gesetzlichen Rentenversicherung erfasst werden. Entsprechend der Einordnung in die 1. Säule der Alterssicherung ist die Rürup Rente restriktiv gehalten, was die Auszahlung des angesparten Kapitals betrifft. Dass die Rürup-Rente trotzdem angenommen wird, liegt an den steuerlichen Vorteilen.

Im Rahmen der Ansparphase können die Beiträge bis zu einer Höhe von 20.000 Euro einkommenssteuerlich geltend gemacht werden – allerdings zu 100 Prozent erst ab 2025. Bis dahin steigt der Prozentsatz jährlich und liegt 2013 bei 76 Prozent. Jeder Rürup-Sparer kann also bis 15.200 Euro steuerlich absetzen.

Im Gegenzug werden die Renten in der Auszahlungsphase besteuert. Auch hier gilt eine Übergangsfrist bis 2040. Erst dann unterliegen 100 Prozent der Steuer. Auf den ersten Blick ein Plusminus-Geschäft. Dennoch lohnt sich die Rürup-Rente – da im Alter der persönliche Steuersatz in der Regel niedriger ausfällt als während der Ansparphase.

Einfaches Beispiel: Bei einem zu versteuernden Einkommen von 45.000 Euro lag im vergangenen Jahr die Einkommenssteuerlast bei 10.870 Euro (Durchschnittsteuersatz: 24,16 %). Gemindert um die 15.200 Euro für die Rürup Rente hätte sich ein Einkommen von 29.800 Euro ergeben mit rund 5.900 Euro an Steuern (Durchschnittsteuersatz: 19,17 %). Berücksichtigt man hier, dass im Ruhestand das Einkommen auf 30.000 Euro sinkt, ist die Ersparnis erheblich.

Rürup Rente – für Selbständige und Arbeitnehmer

Die Rürup Rente kann sich aus steuerlicher Sicht nach wie vor lohnen. Allerdings ist die Renditeentwicklung unter Experten umstritten. Der Zugang steht übrigens nicht nur Selbständigen oder Freiberuflern offen, auch Arbeitnehmer können damit einen Teil der Altersvorsorge abdecken. Hier wird der steuerlich relevante Betrag aber um die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gekürzt. Aus Sicht vieler Experten ist die Rürup-Rente für Angestellte zudem nur sinnvoll, wenn z. B. die Möglichkeiten der Riester-Rente ausgereizt sind.

Letztere ist der Rüruprente aufgrund der flexibleren Ausgestaltung vorzuziehen, da für das Kapital ein 30-prozentiges Wahlrecht für die Auszahlung besteht und der Riester-Sparer die Möglichkeit hat, Gelder aus dem Vertrag für eine selbstgenutzte Immobilie zu entnehmen. Übrigens: Selbständige können, falls sie mit einem zulagenberechtigten Ehepartner verheiratet sind, ebenfalls Zulagen für einen Riester-Vertrag in Anspruch nehmen.

CosmosDirekt Flexible Vorsorge – zinsstarke Altersvorsorge von CosmosDirekt

Altersvorsorge ist ein klassisches Jahresend-Thema. Werden die Tage kürzer, steigt die Neigung sich mit den Themen Alter, Rente und eben auch Rentenversicherung zu beschäftigen. Begünstigt wird dieses Interesse auch durch den finanziellen Überblick, den man gerne zum Ende eines Jahres über das eigene Vermögen gewinnt und daraus ableitet wie viel Geld denn ggf. für eine zusätzliche Altersvorsorge zur Verfügung steht.

CosmosDirekt – flexibles Vorsorgekonto

Insofern ist es nachvollziehbar, dass CosmosDirekt jetzt, pünktlich zu Beginn des Jahresendspurts im Versicherungsgewerbe, mit dem Angebot Flexible Vorsorge um Neukunden wirbt. Was spektakulär mit 3,5% Zinsen p.a. anmutet ist im Kern eine klassische festverzinsliche Geldanlage mit steigendem Zinssatz. Entsprechend können Beiträge zu einer CosmosDirekt flexiblen Vorsorge bei der Veranlagung zur Einkommensteuer nicht als Sonderausgaben abgezogen werden. Analog zu allen anderen Rentenversicherungen unterliegt lediglich der Ertragsanteil der späteren Rentenauszahlung (Leibrente) der Einkommensteuer.

Was ist flexibel an der CosmosDirekt Vorsorge?

Zinsen und Einzahlungs-Modalitäten sind flexibel. So können im Prinzip jederzeit Einmalzahlung von min. 1.000 Euro bzw. min. 5.000 Euro zu Vertragsbeginn und Auszahlungen (ganz oder teilweise) vorgenommen werden. Versicherungsnehmer profitieren von einer – nach derzeitigem Stand der Zinsen – hervorragenden Zinsstaffel. Diese beginnt bei 1,5% im ersten Jahr und steigt kontinuierlich auf bis zu 4% ab dem 6. Vertragsjahr. Die Verzinsung besteht dabei aus einem garantiertem Zinssatz von 1,75% p.a. sowie einem jährlich neu festgelegten Zinsüberschuss (2,25% p.a.- Stand Okt 2010) und schlägt aktuelle Tagesgeld- und Festgeldkonditionen deutlich.

Welche Vorteile ergeben sich aus der flexiblen CosmosDirekt Vorsorge?

CosmosDirekt bietet mit dieser Rentenversicherung garantierte Zinsen bis zum Eintritt ins Rentenalter. Ermöglicht wahlweise eine lebenslange Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung und gewährt die Chance auf eine reduzierte (weil nachgelagerte) Besteuerung. Wer Festgeldanlagen in seine Altersvorsorge einbezieht und gerne vorher wissen möchte welche Rente später zu bekommen ist, der könnte mit diesem Renten-Vorsorgeangebot durchaus eine passende Alternative gefunden haben.

Fortis Basis-Rente erhält Zertifizierung

Bis Ende dieses Jahres müssen die Anbieter von Basis-Rente Altersvorsorge Angeboten, also die private Altersvorsorge für Selbstständige und Freiberufler (so genannte Rürup-Rente) eine staatliche Zertifizierung durchführen lassen, damit die Kunden dieser Produkte die geleisteten Einzahlungen weiterhin im Rahmen der gesetzlichen Höchstgrenzen steuerlich geltend machen können.

Nach der DWS, die bereits Anfang Januar eine erfolgreiche Zertifizierung der DWS BasisRente Premium vermelden konnte, kann jetzt auch die Fortis Deutschland Lebensversicherung AG für die beiden Angebote Fortis Basis-Rente Classic und der Fortis Basis-Fonds-Rente mit Garantie die erfolgreich abgeschlossene Zertifizierung vermelden.

Die Zertifizierung ist ab sofort für alle Neu- wie auch Bestandsverträge gültig und sichert die steuerliche Anerkennung der eingezahlten Basis-Renten Beiträge von bis zu 20.000 Euro bei ledigen und 40.000 Euro bei Ehepaaren. Auch wenn diese Zertifzierung eher als eine Standardprozedur gilt, so dürften noch nicht geprüfte Altersvorsorge Produkte derzeit schwer verkäuflich sein, denn ohne den steuerlich Vorteil sind die nicht geförderten Rürup-Rente Angebote eher schwerlich an den oder die Sparerin zu bringen. Das ist aus staatlicher Sicht bedauerlich, im konkreten Fall des Selbstständigen oder Freiberuflers aber häufig gut nachvollziehbar, schließlich investiert man dort lieber in das eigene Geschäft, als in eine unkündbare Altersvorsorge.

Die EU empfiehlt – ab 70 in Rente

Alt werden ist harte Arbeit hat ein weiser älterer Herr einmal gesagt und damit die Bewältigung des Alltags in einem alternden Körper gemeint. Alt sein und arbeiten könnte in den nächsten Jahrzehnten allerdings tatsächlich zu einem neuen Standard werden, wenn man der Empfehlung der EU-Kommission und deren Bekräftigung durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Glauben schenken möchte.

Wachsende Lebenszeiten und der immer besser werdende gesundheitliche Zustand der über 60- und bis 70-Jährigen würden dieser Entwicklung zumindest nicht entgegenstehen. Wie nicht anders zu erwarten lehnt der Sozialverband Deutschland (SoVD) die Überlegungen zu einer weiteren Steigerung des Rentenalters grundsätzlich ab. Als Begründung führt der Verband das heutige durchschnittliche Renteneintrittsalter an, welches bei deutlich unter 65 Jahren liegt und vermutet zugleich eine weitere Kürzung der gesetzlichen Rentenbezüge „durch die Hintertür“, da Arbeitnehmer nur dann die volle Altersrente beziehen würden, sie tatsächlich bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten würden.

Gesünder älter – aber reicht das für eine Festanstellung?

Dass „Arbeiten bis 70“ auch in Zukunft eher die Ausnahme als die Regel sein dürfte, sollte auch in einer Dienstleistungsgesellschaft, in der der Anteil harter körperlicher Arbeit sinkt, ohne größere Diskussion anerkannt werden können. Die Frage ist nur, wie die Zukunft der Alten des Jahres 2060 finanziell abgesichert werden kann, wenn diese wie bisher mit ca. 60 Jahren und einem dann deutlich geringeren Renteneinkommen die letzten Jahre und Jahrzehnte ihres Lebens bestreiten werden.

Dass private Altersvorsorge wie z.B. die Riester- oder Rürup-Rente (Basis-Rente) oder auch Lebensversicherung und Immobilienbesitz eine immer wichtigere Ergänzung der gesetzlichen Rente darstellt wird immer seltener bestritten, die Frage die es hier sehr bald zu beantworten gilt ist nur: Wie soll man mit denjenigen umgehen, die keine private Altersvorsorge abgeschlossen haben?