Wer führt die Rentenberechnung der Basis-Rente durch?

Die Basis-Rente, auch genannt „Rürup-Rente“, ist in der Bundesrepublik Deutschland die vermutlich sinnvollste Form für eine zusätzliche private Altersvorsorge für selbstständig erwerbstätige Menschen. Es handelt sich um eine von Seiten des Staates massiv beworbene und geförderte Form des Vermögensaufbaus, um vor allem Selbstständigen und Freiberuflern eine erschwingliche Möglichkeit zu bieten, die so genannte „Versorgungslücke“ zu schließen.

Die Basis-Rente ist ihrer Form nach zugeschnitten auf Personen mit zum Teil stark schwankenden Einkünften und unterscheidet sich daher von der „Riester-Rente“, die eher für Personen mit einem fixen Einkommen und stabilen monatlichen Beiträgern gedacht ist, die Rentenberechnung der späteren monatlichen Rentenauszahlungen aus einer Basisrente ist entsprechend komplex. Die staatliche Förderung der Basis-Rente entspricht im Wesentlichen der steuerlichen Absetzbarkeit der Beiträge bis zu einer Höchstgrenze von 20.000 € bei einer jährlich steigenden Ansetzbarkeit (2013= 76% d.h. 15.200 Euro anzurechnender Beitrag bei der Einkommenssteuer) .

Rentenberechnung erfolgt in der Regel durch den Berater

Die Berechnung der Höhe einer späteren Basis-Rente erfolgt in der Regel durch den Berater resp. das Institut, in dessen Auftrag er oder sie handelt; diese Einschätzungen erfolgen nach Voraussagen von Wirtschafts- und Versicherungsmathematikern. Zu Grunde liegen Prognosen über die Entwicklung der Geldentwertung (Inflation) sowie die Kaufkraft der ursprünglich vereinbarten jährlichen Beitragssumme zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung.

Basis-Renten im Sinne von Lebensversicherungen beinhalten das zu erwartende Lebensalter; fondsgebundene Basisrenten, wie z.B. die DWS BasisRente Premium, die in Fonds investiert werden, garantieren lediglich das eingesetzte Kapital, können aber dafür auch zu einer höheren Altersrente beitragen.