Archiv für die Kategorie 'Aktuelles'

Dez 11 2009

Immobilie ist Altersvorsorge Nummer 1

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Kapitalbildende Versicherungen, wie Basis-Rente, Riester-Rente oder auch fondsgebundene Lebensversicherung stehen eher selten im Mittelpunkt des Sparer Interesses. Mit weitem Abstand auf Platz 1 ist und bleibt die eigene Immobilie, die durch den Eigentümer selbst bewohnt wird. Eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung brachte diese Tatsache mal wieder auf den Punkt.

Das Vorsorgebarometer, welches auf der Umfrage unter 951 Bundesbürgern basiert, weist für die selbst genutzte Immobilie als Mittel des Vermögensaufbaus einen Wert von 48,8 Prozent aus. Die staatlich geförderte Altersvorsorge (Riester-Rente, Rürup- bzw. Basis-Rente) schafft es mit einem Wert von 35,9 Prozent lediglich auf Platz zwei der Beliebtheitsskala und schlägt damit – immerhin – das Sparbuch, welches nur noch 29,8 Prozent der Bundesbürger nutzen um den eigenen Lebensabend damit zu finanzieren.

Trotz des vergleichsweise guten Abschneidens der Riester- und Basis-Rente ist die Beliebtheit der  risikoreicheren aber eben auch rendite stärkeren Anlagen wie Aktien, Aktienfonds, Zertifikaten und Derivaten wenig ausgeprägt. Nur rund 5 Prozent (!) der Deutschen setzen auf diese Anlagen um die finanzielle Basis für das eigene Alter zu schaffen.

Klassische Rentenversicherungen punkten mit Garantie und Sicherheit

Damit haben die Anbieter klassischer Rentenversicherungen immer noch einen entscheidenden Vorteil gegenüber Fondsgesellschaft und fondsgebundenen Rentenversicherungen, setzen sie doch vor allem auf den Faktor garantierte finanzielle Sicherheit im Alter anstelle der Chance auf eine höhere Altersrente durch risikoreichere Anlagen. Der Deutsche Rentner ist also genügsamer als man glauben möchte und ängstlicher als er sein sollte, denn letztendlich investieren die Versicherungsgesellschaften allen Garantien zum Trotz natürlich auch in ebenjene bei Vorsorge-Sparern zu unbeliebten Anlageklassen. Woher sonst sollten sie die Möglichkeit haben in Zeiten niedriger Zinsen eine Einlagenverzinsung von 5 Prozent und mehr zu vergüten?

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Nov 17 2009

Böse Riester-Rente hemmte gutes Wachstum

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

 

Auch wenn wir uns an dieser Stelle natürlich überwiegend mit der Basis-Rente (Rürup-rente) beschäftigen, so darf natürlich die neueste Erkenntnis zur Riester-Rente dennoch nicht fehlen. Die Riester-Rente, so hat das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) herausgefunden, ist nämlich Schuld daran, dass die Wirtschaft in den letzten 7 Jahren jedes Jahr um 0,8% weniger gestiegen ist, als möglich.

Hätten die Bürger also nicht bis zu 4 Prozent Ihres zu versteuernden Einkommens in die Riester-Rente zur Absicherung des eigenen Ruhestands investiert und wären stattdessen lieber konsumieren gegangen, hätten wir jetzt zwar auch eine Finanz- und Wirtschaftskrise, wären aber von einem viel höheren Wirtschaftsniveau gekommen, da es ja in den letzten Jahren mehr Wachstum gab.

Private Altersvorsorge abschaffen – weg mit der Riester-Rente?

Folglich, kombinieren die Studien-Ersteller des IMK, ist es logisch und konsequent die private Altersvorsorge (Riester-Rente / Basis-Rente / Rürup-Rente) abzuschaffen und die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken, damit diese auf einer breiteren Basis steht. Dann würden nach dem Solidarprinzip von Arbeitgebern und Arbeitnehmer und z. T. dann auch für Arbeitgeber von und für sich Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt. Das stärkt die Kaufkraft des Einzelnen und refinanziert – das vergessen die IMK Wissenschaftler an dieser Stelle zu erwähnen – die aktuellen wie auch künftigen Sozialkosten noch stärker aus den Geldbeuteln derjenigen, die über ein geregeltes Einkommen aus Arbeit verfügen. Unabhängig ob als Angestellte, Selbstständige, Freiberufler oder – seien wir hier mal wirklich fortschrittlich: Beamte.

Folglich tragen dann 39,2 Mio. Arbeitnehmer (Stand 2007, StaBu) plus 3 Mio. Selbstständige und Freiberufler, plus diverser Beamte die Kosten für ca. 82 Mio. Deutsche Renten-, Kranken und Sozialversicherte aus einem großen Topf. Jetzt mal im Ernst liebe IMK’ler: Bei aller Nähe zu gewerkschaftlichem Gedankengut muss Euch doch auch aufgefallen sein, dass die Rechnung angesichts des demographischen Wandels, des Missverhältnis von Erwerbstätigen zu Erwerbslosen und steigenden Arbeitskosten bei steigenden Rentenbeiträgen nicht aufgehen kann.

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Nov 06 2009

Immer seltener reicht die Rente zum Leben

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Von wegen Ruhestand, Unruhe bricht bei dem einen oder anderen aus, der an den eigenen Lebensabend denkt. Altersarmut, materielle Einschränkungen, Panik den eigenen Kindern auf der Tasche zu liegen, all das geht den künftigen Rentnern durch den Kopf, wenn sie einen Blick in die eigene Zukunft wagen.

Alles Quatsch? Leider nein. Wie eine aktuelle Veröffentlichung des Statistische Bundesamt (Wiesbaden) zeigt, geht es den Deutschen Rentner wirklich immer schlechter. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der männlichen Bezieher von Grundsicherung im Rentenalter um 6,1%, die der Frauen um 3,8% was auf den ersten Blick verdeutlicht, dass dies kein Problem der Frauen, sondern eben der Altersrentner im Allgemeinen ist. Wer nicht voll durchgearbeitet hat, oder zu den Nicht-so-gut-Verdiener gehört hat, sieht einer ereignisarmen Zukunft entgegen, da die Grundsicherung eben nur zum Leben, aber nicht zum Ausleben der eigenen Interessen reicht.

Für viele der bald in Rente gehenden Arbeitnehmer ist es mittlerweile zu spät um eine sinnvolle Altersvorsorge aufzubauen, die dieser Entwicklung entgegenstehen könnte, für jüngere allerdings erscheint es fast schon zwingend notwendig einen festen Betrag in Riester-Rente, Rürup-Rente oder einen Sparplan irgendeiner anderen Art zurückzulegen.

Ob diese Bemühungen für eine rosige Rentnerzukunft reichen wird, ist trotz allem wirklich fraglich.

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Okt 29 2009

Basis-Rente wenig beliebt bei Selbstständigen

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

 

Die Basis-Rente (Rürup-Rente) kann die eigentlich Zielgruppe, Selbstständige und Freiberufler nicht für sich begeistern. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Condor Versicherung hervor. Obwohl gerade diese Zielgruppen überwiegend nicht der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, ist der Hang zur privaten Altersvorsorge mittels einer staatlich geförderten Rürup-Rente wenig ausgeprägt.

Als Gründe geben die Befragten eine schlechte Information über die Möglichkeiten und daraus resultierend, einen bestehenden Beratungsbedarf an, der offensichtlich bislang weder geweckt noch gedeckt wurde.

75 Prozent der Befragten sind wissen wenig über Basis-Rente

Rund 75 Prozent der Befragten haben demnach keine oder nur geringe Kenntnis über die Möglichkeiten der Basis-Rente, 48 Prozent wissen nicht um den Unterschied zwischen staatlich geförderter Altersvorsorge für Angestellte (so genannte Riester-Rente) und Selbstständige bzw. Freiberufler (so genannte Rürup-Rente). Lediglich ein Viertel der Befragten fühlte sich gut informiert, nur jeder zehnte nutzt das Angebot einer Basis-Rente um die eigene Altersvorsorge damit abzusichern.

Die Wirtschaftskrise macht an dieser Stelle auch vor den Nutzern der Basis-Rente nicht halt, so haben zehn Prozent der Basis-Rente Sparer die aktuellen Einzahlungen in die Basis-Renten Altersvorsorge deutlich reduziert, 27 Prozent der an dieser Form der Altersvorsorge interessierten Personen haben den Abschluss einer solchen Renten vorerst auf die Zeit nach der Krise verschoben, was zwar keine zukunftsweisende, aber doch eine nachvollziehbare Entscheidung ist.

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Okt 22 2009

Reicht die Rente? Nicht mal jeder zweite Deutsche weiß es.

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Die zusätzliche private Altersvorsorge hat sich mittlerweile durchgesetzt. Über 73 Prozent der Deutschen haben eine Riester-Rente oder Basis-Rente abgeschlossen und tragen Monat für Monat dazu bei das Gespenst der eigenen Altersarmut möglichst weit von sich fern zu halten. Interessanterweise führt dieses Verhalten aber nicht dazu, dass die Sparer tatsächlich sicher sind, ob die eigene Sparrate dazu führt ausreichend finanzielle Mittel im Alter zur Verfügung zu haben. Offensichtlich verlässt man sich mit dem Abschluss einer solchen privaten Zusatzvorsorge darauf, dass es am Ende schon reichen werde, ohne noch einmal genauer hinzuschauen oder nachzurechnen.

Das ist aus eigener Anschauung absolut verständlich, niemand setzt sich gerne mit Sparen und Vorsorge, Älter werden und Einkommensverlusten auseinander, aber trotzdem lässt sich so ein bisschen Neugier in dem Falle kaum vermeiden – schließlich stellt sich jeden Monat mit der Abbuchung des Beitrags die Frage neu: Lohnt sich das?

Ob es sich lohnt kann nicht einmal jeder Zweite einschätzen

Ob es sich lohnt oder auch nicht können nach einer Umfrage des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) jedoch nur 46 Prozent der Deutschen einschätzen. Mehr als die Hälfte der Befragten hatte – und das so gut wie unabhängig von Bildungs- oder Einkommenssituation, keine Vorstellung davon mit welchen Einkünften im Alter zu rechnen sei und ob dieses ausreichen wird den eigenen Lebensabend mehr oder eben weniger komfortabel zu verbringen.

Für die dem BVR zuzurechnen Banken, die mit dieser Studie auf Ihre Kunden zugehen ist das sicherlich eine wichtige Erkenntnis – es erscheint deutlich sinnvoller die Zeit des Jahresendgeschäftes mit Neukunden zu verbringen als die Altkunden auf einen aktuellen Stand zu bringen. Während die neuen den Grundsatz des „das brauche ich“ bereits verstanden haben, muss den Bestandskunden erst mühsam ein „das muss ich erhöhen“ nebst Beispielrechnung zur Überzeugung aufbereitet werden …

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Sep 08 2009

Jedem zehnten Selbstständigen droht Altersarmut

Autor: dummy. Abgelegt unter Aktuelles

Das Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MAE) hat sich in einer aktuellen Studie mit der finanziellen Absicherung von Selbstständigen im zukünftigen Rentenalter beschäftigt. Das Ergebnis scheint ernüchternd, immerhin 10% der Selbstständigen werden nach Eintritt in die Rente nicht in der Lage sein von den eigenen Rentenbezügen alleine zu leben und benötigen einen Zuschuss aus den öffentlichen Kassen bis zu Höhe der Grundsicherung.

Außerdem droht jedem Fünften Selbstständigen eine relative Armut, d.h. ein Alterseinkommen, welches weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens beträgt. Schuld an der finanziellen Unterversorgung im Alter ist weniger das mangelnde Einkommen vieler Selbstständiger sondern mehr das Interesse an einer Altersversorgung. Bei einem gleichen Einkommen legen Angestellte (gesetzlich verordnet) mit 19,9 Prozent des Bruttolohns einen deutlich höheren Beitrag für die eigene Altersvorsorge beiseite als dies Selbstständige mit im Durchschnitt 4 Prozent tun.

Anzahl Selbstständiger ohne Mitarbeiter hat sich seit 1991 verdoppelt

Nun gibt es auch unter Selbstständigen verschiedene Einkommensklassen – diejenige der Top Verdiener schrumpft allerdings gegenüber der Einkommensgruppe von um die 2.000 Euro Nettoeinkommen ohne Mitarbeiter deutlich zusammen – was eigentlich nichts anders bedeutet, als das immer mehr Deutsche es vorziehen selbstständig zu arbeiten und freiwillig oder auch unfreiwillig auf die Vorteile des Angestelltendaseins verzichten (müssen).

So hat sich die Zahl der „kleinen“ Selbstständigen ohne Mitarbeiter seit dem Jahr 1991 auf heute 2,3 Mio. verdoppelt, was bei Politikern die Begehrlichkeit weckt diese Bevölkerungsgruppe als Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung zu verdingen und dadurch neue Einkünfte für das gesetzliche Rentenversicherungssystems zu erhalten.

Angesichts solcher Aussichten wird der eine oder andere vielleicht freiwillig auf die Idee kommen sich stärker als bislang in der eigenen Altersvorsorge zu engagieren – das ist immer noch besser als von der SPD als neuer Finanzlückenstopfer entdeckt zu werden.

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Aug 20 2009

Investmentfonds Info-CD kostenlos

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Mit einer kostenlosen CD-ROM “Investmentfonds – einfach praktisch“ bietet der BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) ein neues und kostenfreies Informationsangebot für Fonds Interessierte, Sparer, Anleger und natürlich auch alle anderen, die gerne mehr über die Anlageklasse Investmentfonds erfahren möchten. Darüber hinaus will aber sicherlich auch vermeiden, dass noch mehr Fondsanleger dieser Anlageklasse den Rücken kehren und “sichere” Geldanlagen bevorzugen.

Mehr Wissen über Investmentfonds, Riester- und Basis-Rente

Während einer Gesamtspielzeit von rund 50 Minuten erfahren Beginner wie auch fortgeschrittene Anleger wissenswertes rund um das Thema Investmentfonds und Altersvorsorge. Dazu wurden verschiedene Rechenmodule auf der CD hinterlegt, die eine Vorstellung von der Leistungsfähigkeit von Fonds bieten sollen. Ebenfalls im Umfang der CD enthalten sind Informationen rund um Riester-Rente und Basis-Rente (Rürup-Rente). Wer möchte oder sich aus eigenem Interesse motivieren kann, kann die angebotenen Berechnungstools nutzen um mehr über die eigene Rentenlücke zu erfahren als ihr/ihm vielleicht lieb ist.

Dieses Informationsangebot ist kostenlos, d.h. wer gerne eine CD für die eigene Nutzung bekommen möchte kann diese beim BVI Bundesverband Investment und Asset Management
per Mail (info@bvi.de) oder per Fax (069 / 597 14 06) oder über das Internetangebot des BVI
unter www.bvi.de bestellen.

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Aug 06 2009

984 Euro Rentenanspruch im Durchschnitt

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Wer es nicht in den Beamtenstatus geschafft hat, hat im Alter ein Einkommensproblem. Das ist platt ausgedrückt, trifft aber durchaus das Ergebnis einer Datenanalyse die unter der Leistung von Bernd Raffelhüschen an der Universität Freiburg durchgeführt wurde. Für diese Untersuchung hatte man unter anderem den Mikrozensus 2005 und 2006, Daten der Deutschen Rentenversicherung aus dem Jahr 2006 und Einkommens- und Verbraucherstichproben (EVS) des Jahres 2003 ausgewertet. Das Ergebnis daraus ist ernüchternd, wer z.B. als Angestellter in der Region Dessau tätig ist, der wird nach Berechnung der Studie zukünftig mit einem Anspruch auf Altersrente in der Höhe von 774 Euro rechnen können.

Ein Darmstädter Rentner lebt zukünftig von 1100 Euro

Auch wenn Dessau das Schlusslicht der Liste darstellt, so ergeht es doch auch den Top Rentenanspruchs-Regionen nicht wirklich besser. Wer in Oberbayern, Stuttgart oder Darmstadt in die Rente eintritt kann sich auf ein monatliches Einkommen von 1100 Euro freuen und  - angesichts der hohen Miet- und Lebensunterhaltskosten direkt nach einem Job zur Aufbesserung der Rente umschauen.

Gut abgesichert sind dagegen Beamte, die sich mit einem Altersruhegeld von 2113 Euro (Dessau)  bis 2775 Euro (Region Trier) von einem arbeitsreichen Leben in die Pension hinüber retten können ohne größere Einschnitte befürchten zu müssen.

Staatlich geförderte Altersrente löst das Problem nicht wirklich

Bevor jetzt panisch zur Riester-Rente oder Basis-Rente gegriffen wird sein an dieser Stelle angemerkt, dass es sich hierbei um eine von Union Investment in Auftrag gegebene Studie handelt, die natürlich auch dem Ziel dient den Absatz der eigenen Altersvorsorge Produkte zu unterstützten. Allerdings – und das darf an dieser Stelle nicht übersehen werden – auch mit einer UniProfiRente oder anderen Riester-Rente Angeboten und einem zusätzlichen staatlich geförderten Rentenbeitrag von 4 Prozent des Bruttoeinkommens werden es viele Deutsche Arbeitnehmer nicht schaffen eine auskömmliche Altersrente anzusparen.

Die Rente mit 69 könnte also für diese Generation fast schon ein Segen sein, kann sie bis dahin wenigstens von dem Arbeitseinkommen den Lebensunterhalt bestreiten.

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Jul 24 2009

Rentenversicherung mahnt Deutsche Bank ab

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

 

Ob eine Werbeaussendung der Deutschen Bank als Finger in der Wunde oder missbräuchliche Nutzung offizieller Schreiben zu bewerten ist, muss möglicherweise vor Gericht geklärt werden. Ursache für die Unstimmigkeit zwischen Deutscher Rentenversicherung Bund und der Deutschen Bank ist eine Werbeaussendung der Bank, welche ein Musterschreiben der Rentenversicherung nebst dem Hinweis auf die Vorsorgemöglichkeiten der Deutschen Bank beinhaltete. Damit, so die Meinung der Rentenversicherung, habe die Bank mit dem amtlichen Siegel der Deutsche Rentenversicherung Bund für eine private Altersvorsorge geworben, was nicht statthaft “Irreführung der Verbraucher” ist und entsprechend mit einer Abmahnung bedacht wurde.

Erwartungsgemäß anders sehen das die Juristen der Deutschen Bank, die eine Werbeaussendung zu diesem Thema und mit diesem Inhalt als legitim beurteilen und keine Verletzung des Urheberrechts vermuten. Wessen Einschätzung der Gesetzesvorgabe eher entspricht wird wahrscheinlich ein Gericht entscheiden müssen, Aufmerksamkeit gewonnen hat die Deutsche Bank in jedem Fall – d.h. auch wenn die Aussendung als solche vielleicht kein Erfolg gewesen sein mag, so wird dies durch die jetzt (auch hier) stattfindende Berichterstattung mehr als wettgemacht.

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Jul 20 2009

Rente erst mit 69?

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

 

Eigentlich ist es eine gute Nachricht, die die Bundesbank zu der Empfehlung das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre anzuheben veranlasst hat. Sie lautet: Wir werden immer älter und haben deshalb mehr von der Rente als frühere Generationen. Deshalb gerät das System in Schieflage und sollte entsprechend daraufhin angepasst werden, wenn es denn noch funktionieren soll. Eine EU-Arbeitsgruppe hatte die für die Berechnungen notwendigen Daten zusammengestellt und dieses – mit großer Wahrscheinlichkeit – wenig populäre Ergebnis daraus gezogen. Bevor die Diskussion um dieses Thema inmitten der parlamentarischen Sommerpause zu einem harten Schlagabtausch der Hinterbänkler mit allerlei schrillen Zwischentönen mutieren kann, bieten die Banker der Bundesbank auch gleich einen Lösungsansatz an.

Renteneintrittsalter nach Lebensarbeitszeit bemessen

Die Rentenhöhe und das Rentenalter sollen von der Lebensarbeitszeit abhängen. Wer also seinen „Arbeitssoll“ von z.B. 45 Jahren erfüllt hat, darf in Ruhestand. Hat für seinen Traumberuf neben Abitur und Ausbildung noch ein Studium  absolviert und dadurch erst mit Anfang 30 zu arbeiten begonnen, muss er eben bis Mitte 70 arbeiten, will er die volle Rente ausbezahlt bekommen. Diese Überlegung klingt zwar ein bisschen  bildungsfeindlich, ist aber wirklich näher an der – bezahlbaren - Realität als bislang.

Zu ernstes Thema für Wahlkampfgeplänkel

Ob und wie diese Diskussion vor der Bundestagswahl geführt werden sollte ist schwer zu sagen, zu heikel sind diese Themen, als das sie von Parteien jeglicher Richtung für populistische Zwecke verbraucht werden sollten. Eines aber scheint in jedem Fall klar, die private Altersvorsorge in Form von Riester-Rente oder Basis-Rente wird für jeden einzelnen Arbeitnehmer wie auch Selbstständigen von Jahr zu Jahr immer wichtiger werden.

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