Was steht im Rentenanpassungsgesetz?

Das Rentenanpassungsgesetz oder auch kurz RAG genannt ist seit 1991 wirksam, da der allgemeine Bemessungsgrundlage vom Jahr 1990 auf das Jahr 1991 angestiegen ist. Die gesetzlichen Rentenversicherungen wurden daher ab dem 1. Juli 1991 nach den Paragraphen 2 bis 5 eben diesen Gesetzes angepasst. Und zwar wie folgt:

Die allgemeinen Vorschriften auf die angepassten Renten sind über ein Zusammentreffen und vor allem auch Ruhen von Renten gut anzuwenden. Wenn die Rente durch die alleinige Anpassung nicht einen höheren als den bisherigen Betrag ergibt, dann ist genau Betrag weiter zu leisten. Wenn die Anpassung der Rente in Verbindung mit der Rentenversicherung vom Träger einzubehaltenden Krankenversicherungsbeitrag mit dem ausgezahlten Zuschuss für die Krankenversicherung einen niedrigeren als den bisherigen Zahlbetrag hat, dann ist auch dieser weiter zu leisten. Als Zuschuss zu den Aufwendungen für die Krankenversicherung gilt der Auffüllbetrag.

So steht es im Gesetz

Können jedoch sonstige Renten nicht nach Paragraph 2 angepasst werden, ergibt sich daraus der anpassungsfähige Rentenbetrag um 4,7 vom Hundert welcher erhöht wird. Die allgemeinen Bemessungsgrundlagen ergeben sich aus der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten von 33.149 Deutscher Mark und der knappschaftlichen Rentenversicherung von 33.499 Deutscher Mark. Angesichts eines solche angewandten Juristendeutsch muss sich auch niemand mehr fragen warum sich keiner mit dem Thema Rente oder Altersvorsorge auseinander setzen möchte. Es ist einfach zu kompliziert um einen praktischen Nutzen für den Normal-Renten-Sparer zu haben. Schade eigentlich, ist dieses Thema doch von ebenso volkwirtschaftlicher wie auch privater Bedeutung.

Ich habe ein kleines Unternehmen – sollte ich eine Basis-Rente abschließen?

Ohne eine zusätzliche, private Altersvorsorge wird es in Zukunft kaum möglich sein, ein vernünftiges Auskommen im Alter zu gewährleisten – soviel ist den meisten Menschen durch die öffentliche Rentendiskussion der letzten Jahre klar geworden. Was dabei für Angestellte gilt, gilt umso stärker für Selbstständige, denn genau diese Gruppe ist es, die in der Regel überhaupt keine Auszahlung aus der gesetzlichen Rente zu erwarten hat – alles muss privat angespart werden.

Gerade junge Selbstständige fragen sich deshalb sehr häufig, welche Verträge sie am besten für sich abschließen sollten. Bis 2005 war die Auswahl hierbei relativ groß, ist es doch stets so gewesen, dass Altersvorsorgeverträge, die nicht fondsgebunden waren, im Rahmen der Sonderausgaben steuerlich abzugsfähig waren. Dies ist heute jedoch nicht mehr möglich: Als 2005 die Reformen der gesetzlichen Rentenversicherung in Kraft getreten sind, wurde auch diese Möglichkeit des Sonderausgabenabzugs abgeschafft.

Private Vorsorge mittels Basis-Rente, Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge

Im Jahr 2008 ist die Welt Short cocktail dresses Altersvorsorgeprodukte grundsätzlich in drei Schichten einzuteilen. In die erste Schicht fallen dabei die gesetzliche Rentenversicherung und die Basis-Rente, auch Rürup-Rente genannt. Zur zweiten Schicht gehört die Riester-Rente und auch die betriebliche Altersversorgung und zur dritten Schicht zählen sämtliche anderen, privaten Altersvorsorgeverträge. Wenn man sich nun als junger Selbstständiger Gedanken über die beste Vorsorge macht, dann muss man sich stets vor Augen halten, dass die Beiträge, die man für seine Altersabsicherung zurücklegt, nach Möglichkeit in der Steuererklärung als gewinnsenkend angerechnet werden sollten.

Da aber der Sonderausgabenabzug für Produkte der dritten Schicht heute so gut wie nicht mehr existent ist und eine Riester Rente für einen Selbstständigen nur dann in Frage kommt, wenn dieser mit einer direkt förderfähigen Person (Arbeitnehmer, Beamte z.B.) verheiratet ist, bleibt eigentlich nur die freiwillige Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung oder eben die Basisrente – mit Sicherheit die bessere Alternative.

Die Beiträge, die in die Rürup-Rente (Basis-Rente) entrichtet werden, sind, gestaffelt, bis zu einer Höhe von 20.000 Euro bei Singles und 40.000 Euro White cocktail dresses Verheirateten steuerlich absetzbar. Im Gegenzug muss allerdings die Rente, die man als Auszahlung aus einer Rürup-Rente erhält, zum Teil (ab 2040 voll) versteuert werden.

Warum die Rürup-Rente fast ein Muss für Selbstständige ist

Die im Jahr 2005 eingeführte Rürup-Rente (nach dem Ökonomen Bert Rürup benannt) ist eine private kapitalgedeckte Rentenversicherung. Neben der Riester Rente wurde sie ins Leben gerufen, um die immer größer werdende Lücke in der Altersversorgung durch die in ihrer Höhe kontinuierlich schwindende gesetzliche Rente zu schließen. Dadurch, dass die Rürup-Rente die gleichen Purple cocktail dresses Leistungsmerkmale (die monatliche Ansparform und die erst ab dem 60. Lebensjahr mögliche Verrentung) wie die gesetzliche Rente aufweist, wird sie auch als Basis Rente bezeichnet. Initiiert wurde sie für alle in Deutschland lebenden unbeschränkt steuerpflichtigen Personen.

Besonders vorteilhaft ist die Rürup-Rente für unselbstständig beschäftigten Arbeitnehmern mit hohem Einkommen und entsprechend Red cocktail dresses Steuersatz und noch mehr für die Selbstständigen und für die Freiberufler. Denn ihre Vorzüge liegen vor allem an den steuerlichen Entlastungen, die sie bei diesen Personengruppen bewirkt.

In Zahlen sieht es wie folgt aus: die Aufwendungen für die Rürup-Rente (Basis-Rente) können von anfangs 60 % im Jahr 2005 in Schritten von 2 % pro Jahr ansteigend bis 100 % im Jahr 2025 als Sonderausgaben für Vorsorgeaufwendungen von der Steuer abgesetzt werden und die Einkommenssteuer verringern. Der Höchstbetrag, der steuerlich geltend gemacht werden kann, ist derzeit 20.000 € pro Person und 40.000 € für Eheleute.

Klassische Rentenversicherungen verloren 2005 ihren Steuervorteil

Da die Aufwendungen für die klassischen privaten Rentenversicherungen seit 2005 nicht mehr als Sonderausgaben absetzbar sind, wurde die Rürup-Rente für Selbstständige und Freiberufler ab 2006 noch attraktiver. Wer sich nach November 2006 für eine Rürup-Rente entschieden hatte, durfte bereits für 2006 (sogar rückwirkend ab 1. Januar 2006) die ganzen 62 % seiner Aufwendungen steuerlich absetzen.

Basis-Rente profitiert von der Abgeltungssteuer

Hinsichtlich der ab 2009 in Kraft tretenden Abgeltungsteuer ist die Rürup-Rente noch interessanter, da sie davon nicht betroffen ist. Zum einen wird während der Ansparphase keine Abgeltungsteuer auf die Einzahlungen erhoben, wodurch die Rendite dank Zinseszinseffekt steigt. Und zum zweiten wird die Rürup-Rente zwar nachgelagert versteuert, jedoch lediglich nach dem persönlichen Steuersatz, der im Rentenalter erfreulicherweise niedriger ist.