Archiv für das Tag 'Lebensversicherung'

Mai 29 2010

Die EU empfiehlt - ab 70 in Rente

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Alt werden ist harte Arbeit hat ein weiser älterer Herr einmal gesagt und damit die Bewältigung des Alltags in einem alternden Körper gemeint. Alt sein und arbeiten könnte in den nächsten Jahrzehnten allerdings tatsächlich zu einem neuen Standard werden, wenn man der Empfehlung der EU-Kommission und deren Bekräftigung durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Glauben schenken möchte.

Wachsende Lebenszeiten und der immer besser werdende gesundheitliche Zustand der über 60- und bis 70-Jährigen würden dieser Entwicklung zumindest nicht entgegenstehen. Wie nicht anders zu erwarten lehnt der Sozialverband Deutschland (SoVD) die Überlegungen zu einer weiteren Steigerung des Rentenalters grundsätzlich ab. Als Begründung führt der Verband das heutige durchschnittliche Renteneintrittsalter an, welches bei deutlich unter 65 Jahren liegt und vermutet zugleich eine weitere Kürzung der gesetzlichen Rentenbezüge „durch die Hintertür“, da Arbeitnehmer nur dann die volle Altersrente beziehen würden, sie tatsächlich bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten würden.

Gesünder älter – aber reicht das für eine Festanstellung?

Dass „Arbeiten bis 70“ auch in Zukunft eher die Ausnahme als die Regel sein dürfte, sollte auch in einer Dienstleistungsgesellschaft, in der der Anteil harter körperlicher Arbeit sinkt, ohne größere Diskussion anerkannt werden können. Die Frage ist nur, wie die Zukunft der Alten des Jahres 2060 finanziell abgesichert werden kann, wenn diese wie bisher mit ca. 60 Jahren und einem dann deutlich geringeren Renteneinkommen die letzten Jahre und Jahrzehnte ihres Lebens bestreiten werden.

Dass private Altersvorsorge wie z.B. die Riester- oder Rürup-Rente (Basis-Rente) oder auch Lebensversicherung und Immobilienbesitz eine immer wichtigere Ergänzung der gesetzlichen Rente darstellt wird immer seltener bestritten, die Frage die es hier sehr bald zu beantworten gilt ist nur: Wie soll man mit denjenigen umgehen, die keine private Altersvorsorge abgeschlossen haben?

Ein Kommentar

Okt 04 2008

Sind Renten zeitlich befristet?

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Renten-Informationen

Zahllose Diskussionen wurden bisher über das Thema Rente geführt. Dass eine private Altersvorsorge mittlerweile wichtig geworden ist, weiß in der Zwischenzeit jeder. Doch es tauchen immer mal wieder Fragen im Bereich der Rente auf. Eine davon ist, ob Renten zeitlich befristet sind. Die Antwort muss näher definiert werden, denn es gibt tatsächlich zeitlich befristete Renten.

Grundsätzlich wird zwischen zwei Renten unterschieden: die gesetzliche Rentenversicherung und die private Rentenversicherung. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden dem Arbeitnehmer direkt vom Gehalt oder Lohn abgezogen. Hat der Arbeitnehmer sein Rentenalter erreicht und scheidet er aus der Firma aus, bekommt er monatliche, feste Beträge anstelle des Gehaltes. Das ist die Rente.

Diese Altersrente ist nicht zeitlich befristet. Sie wird bis zum Tod der Bezugsperson gezahlt.

Wer allerdings aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente geht, der bekommt diese zunächst erst einmal auf eine bestimmte Zeit. Danach muss ein neuer Antrag gestellt werden. Hierbei spielen die gesundheitlichen Aspekte eine wesentliche Rolle.

Anders kann es bei der privaten Rente aussehen. Ein Modell ist die sofort beginnende Rente. Wer zum Beispiel einen hohen Geldbetrag aus einer Lebensversicherung erhält und diesen in eine private Altersversorgung investiert, erhält sofort Rente. Diese ist dann allerdings oftmals auf 10 Jahre befristet. Stirbt der Rentner in dieser Zeit, wird bis zum Vertragsablauf die Rente an die Hinterbliebenen weiterhin monatlich ausgezahlt.

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