217 Euro Rente für Fußballlehrer a. D.

Keine Sorge, das wird kein Beitrag zum Thema Altersarmut, eher eignen sich die kommenden Zeilen als Steilvorlage für die private Rentenversicherung. Aber vielleicht fange ich vorne an, dass sollte dem Zusammenhang gut tun. Also. Jupp Heynckes, bis vor wenigen Tagen Trainer der Lizenzspieler Abteilung des FC Bayern München zieht sich aus dem aktiven Arbeitsleben als Fußballehrer zurück.

Das ist in einem Alter von 68 Jahren auch gut nachvollziehbar, auch wenn andere, so wie z.B. Peer Steinbrück, in einem ähnlichen Alter erst richtig durchstarten (wollen). In einem diesbezüglichen Interview wurde Heynckes gefragt ob er denn auch wie jeder andere Rentner eine Altersrente beziehe – und siehe da, die bekommt er schon länger, schließlich gilt für seine Generation ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren.

Interessant für die Versicherungswirtschaft wird es dann im folgenden Teil des Interviews, er bekomme, so sagt Heynckes, einen monatliche Altersrente in der Höhe von 217 Euro. Er sei bereits 1967 aus den Sozialversicherungen ausgetreten und habe sich privat versichert, weil man ihm gesagt habe, dass das die richtige Entscheidung sei. Wenn das mal keine (sicherlich unbeabsichtigte) Steilvorlage für die nächste Karriere als Testimonial einer privaten Rentenversicherung ist?

Deutschland teilt die Rentenerwartung

Rechnet man eine mögliche private Altersvorsorge heraus, so gehen die zukünftigen Rentner Ost-Deutschlands einer ungewissen Zukunft entgegen. Ausgehend von einer derzeitigen durchschnittlichen Altersrente von 900 bis 1000 Euro, wird die Höhe der zu erhaltenden Altersrente für die Rentner-Jahrgänge nach 1961 dramatisch, d.h. um bis zu 50% sinken.

Lediglich 466 Euro (Frauen) bzw. 594 Euro (Männer) beträgt nach einer Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) die zu erwartende Altersrente der Ostdeutschen. Als einer der wichtigsten Gründe identifiziert das DIW die „Wende“ und den darauf folgende Zusammenbruch der Wirtschaft in Ostdeutschland. Diese habe zu einer deutlich höheren Arbeitslosigkeit und einem geringeren Lohnniveau in Ostdeutschland geführt, was sich entsprechend zeitversetzt in einer niedrigeren Altersrente bemerkbar macht. Wer nicht dauerhaft oder wenig einzahlt, der hat eben auch keinen hohen Anspruch.

Bislang keine Lösung in Sicht

So einfach diese Gleichung klingt, so ungelöst ist das Problem für Betroffene und Politik. Mit einer Altersrentenerwartung knapp oberhalb der Grundsicherung (Hartz IV) sinkt auch der Anreiz einer gering bezahlten Werktätigkeit nachzugehen weiter. Die Gefahr, dass der nahtlose Übergang von Hartz IV Arbeitnehmer zu Hartz IV Rentner droht wird für die kommenden Ostdeutschen Rentner immer realer.

Auch wenn das DIW ausdrücklich betont, dass bei der Berechnung der ostdeutschen Altersrenten keine staatlichen Altersvorsorge Förderungen wie z.B. Riester-Rente oder Basis-Rente berücksichtigt wurden, so ist dies nur ein schwacher Trost, denn wer wenig verdient, wird wahrscheinlich auch wenig Mittel in eine zusätzliche private Rentenversicherung stecken.

Rüruprente von Hannoversche Leben – die Basisrente Invest

Die staatlich geförderte BasisRente bzw. Rürup-Rente, die 2005 vor allem für Selbstständige und Freiberufler vom Gesetzgeber initiiert wurde, bietet den Versicherten während der Ansparphase zwei entscheidenden Gruppen Vorteile, die in ihren Merkmalen verankert sind: Zum einen die gesetzlich festgelegten Steuerbegünstigungen, zum zweiten die hohe Sicherheit des angesparten Kapitals. Denn als private Kapital gedeckte Rente ist die BasisRente gesetzlich mit einem Pfändungsschutz und Insolvenzschutz im Rahmen der gesetzlichen Grenzen ausgestattet sowie im Fall von Arbeitslosigkeit vor dem staatlichen Zugriff bzw. vor Hartz-4 geschützt.

Mittlerweile bieten die Versicherer neben der vom Gesetzgeber definierten klassischen Variante auch viele attraktiven BasisRente Produkte, die darüber hinaus weitere Extras und Besonderheiten enthalten.

Die Hannoversche Leben Basisrente/Invest ist ein Versicherungsprodukt der Hannoversche Leben AG, eins der großen deutschen Versicherungsunternehmen, das bereits die Rentenreform von 1968 nutzt und erstmalig eine private Rentenversicherung offeriert, somit zu den Pionieren unter den Anbietern von Privatrenten gehört. Im Jahr 2000 feiert die Hannoversche Leben ihr 125-jähriges Jubiläum und zugleich die Auszeichnung, der kostengünstigste Anbieter am deutschen Markt zu sein, zumal sie 1978 die Direktversicherung einführt und seit 1996 im Internet aktiv ist.

Fondsgebundene BasisRente – jährlicher Fondswechsel inklusive

Die Hannoversche Leben Basisrente/Invest ist eine Fondsgebundene Rente, die sich den persönlichen Wünschen und der individuellen Risikobereitschaft des einzelnen Versicherungsnehmers anpassen kann. Und zwar, indem ihm die seinem Risikoprofil entsprechenden Dachfonds angeboten werden. Zudem erfolgt der Erwerb der Fondsanteile ohne Ausgabeaufschlag. Auf Wunsch ist auch ein Fonds-Wechsel möglich, der bis zu drei Mal pro Kalenderjahr kostenlos ist.

Ein weiterer Vorteil ist die individuelle Beitragsgarantie. Doch bei Bedarf ist auch flexible Gestaltung der Beiträge möglich: Je nach Einkommenshöhe können diese entsprechend nach oben oder nach unten angepasst werden. Möglich sind ferner sowohl zusätzliche extra Einzahlungen als auch Beitragspausen, wenn finanzielle Engpässe drohen.

Deutsche bevorzugen Altersvorsorge statt Konsum

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat Spuren in Deutschen Geldbeuteln hinterlassen. Dennoch haben bislang nur wenige Sparer ihre private Altersvorsorge entsprechend reduziert, wie eine jetzt veröffentlichte Studie der YouGovPsychonomics AG ergab. Die im Auftrag der bayerischen Versicherungskammer durchgeführte Studie befragte dazu eine repräsentative Menge von 1.250 Personen zu ihrem persönlichen Altersvorsorge Sparverhalten.

Private Altersvorsorge bleibt (noch) unangetastet

Das Ergebnis zeigt von einem gestiegenen Verantwortungsbewusstsein, während die eigene finanzielle Situation sich verschlechtert, wird am Konsum gespart und nicht an Beiträgen zur privaten Altersvorsorge. Rund 130 Euro gibt jeder der Befragten jeden Monat für die Absicherung des eigenen Lebensabend aus, ein Betrag, der dem Einzelhandel wie auch Reiseveranstaltern in diesem Jahr sicherlich fehlen wird, genau in diesen Branchen wollen die Befragten die größten Einschränkungen der eigenen Ausgaben vornehmen.

Vertrauen in Immobilien, Gold, Sparbuch und private Rentenversicherung

Die eigentliche Frage nach dem Vertrauen in einzelne Vorsorgemaßnahmen gewinnt – wenig überraschend – die private Rentenversicherung, die sich allerdings auch den Klassikern Immobilienbesitz, Gold und Sparbuch geschlagen geben muss. Derzeit weniger angesagt sind Investmentfonds und Aktien, der tiefe Fall der verschiedenen Indices hat hier zu einem sehr deutlichen Vertrauensverlust geführt, was in der Folge einen deutlichen Rückgang der Aktionäre in Deutschland bewirkt hat.

Ob die beiden Extreme Gold und Sparbuch einen guten Ersatz für Fonds und Aktien darstellen, darf allerdings bezweifelt werden. Mit der Altersvorsorge ist es eben wie mit jeder guten Ernährung – Ausgewogenheit ist Trumpf.