Rentenerhöhung 2013 tritt in Kraft

Ab morgen erhalten die Rentner im Osten und Westen des Landes eine Rentenerhöhung um 0,25 Prozent (West) und 3,29 Prozent im Osten des Landes. Für den Eckrentener (ca. 1200 Euro monatliche Altersrente) bedeutet das ein Mehreinkommen von rund 40 Euro im Osten und 3 Euro im Westen der Republik.

Der Unterschied resultiert aus der unterschiedlichen Lohnentwicklung sowie den nach wie vor verschiedenen Bemessungshöhen der Altersrente, so erreichen die Ostrentner trotz der deutlichen Einkommensanhebung lediglich 91,5 Prozent des Westniveaus,

217 Euro Rente für Fußballlehrer a. D.

Keine Sorge, das wird kein Beitrag zum Thema Altersarmut, eher eignen sich die kommenden Zeilen als Steilvorlage für die private Rentenversicherung. Aber vielleicht fange ich vorne an, dass sollte dem Zusammenhang gut tun. Also. Jupp Heynckes, bis vor wenigen Tagen Trainer der Lizenzspieler Abteilung des FC Bayern München zieht sich aus dem aktiven Arbeitsleben als Fußballehrer zurück.

Das ist in einem Alter von 68 Jahren auch gut nachvollziehbar, auch wenn andere, so wie z.B. Peer Steinbrück, in einem ähnlichen Alter erst richtig durchstarten (wollen). In einem diesbezüglichen Interview wurde Heynckes gefragt ob er denn auch wie jeder andere Rentner eine Altersrente beziehe – und siehe da, die bekommt er schon länger, schließlich gilt für seine Generation ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren.

Interessant für die Versicherungswirtschaft wird es dann im folgenden Teil des Interviews, er bekomme, so sagt Heynckes, einen monatliche Altersrente in der Höhe von 217 Euro. Er sei bereits 1967 aus den Sozialversicherungen ausgetreten und habe sich privat versichert, weil man ihm gesagt habe, dass das die richtige Entscheidung sei. Wenn das mal keine (sicherlich unbeabsichtigte) Steilvorlage für die nächste Karriere als Testimonial einer privaten Rentenversicherung ist?

Basis-Rente der Debeka

Mit der Basis-Rente (auch Rürup-Rente genannt) bietet die Debeka Versicherung allen Selbstständigen und natürlich auch Angestellten, Beamten und Freiberuflern die Möglichkeit, privat für das Alter vorzusorgen und gleichzeitig staatliche Förderungen in Anspruch zu nehmen.

Das Debeka Rürup-Renten Angebot

Derzeit (2009) sind die Aufwendungen für die Basis-Rente zu 68% als Sonderausgabenabzug steuerfrei, bis 2025 werden es 100% sein. Deshalb ist die Basis-Rente besonders für Selbstständige oder die so genannten „Besserverdiener“ mit hoher Steuerlast geeignet. Die Höhe der Aufwendungen hängt vom Lebensalter und der zu schließenden Versorgungslücke des Versicherten ab. So erhält ein 20-jähriger Mann bei einem monatlichen Beitrag von 100 Euro und einer Mindestverzinsung von 2,25% eine garantierte Rente von 307 Euro, die Überschussbeteiligung hinzugerechnet 899 Euro. Eine 40-jährige Versicherungsnehmerin erhält zu denselben Konditionen mit dem Renteneintritt 133 bzw. 268 Euro. Eine flexible Beitragszahlung monatlich oder einmal jährlich ist möglich, ebenso Sonderzahlungen. Ob die Überschüsse sicherheits- oder renditeorientiert angelegt werden, entscheidet der Versicherte.

Debeka Rentner können mit 60 Jahren in Rente gehen

Die Basis-Rente bietet langfristige Sicherheit: So muss das angesparte Kapital bei einer Insolvenz und Hartz IV-Bezug nicht aufgebraucht werden, die Rente bleibt in jedem Fall bis zur gesetzlichen geschützten Freigrenze erhalten. Darüber hinaus ist bei der Debeka die Kombination mit einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung und die Absicherung der Angehörigen möglich.

Mit Erreichen des 65. Lebensjahres kann die Rente abgerufen werden, unter einer Reduzierung der Rentenhöhe auch schon ab dem 60. Lebensjahr. Die Rente wird lebenslang ausgezahlt, egal wie alt der Versicherte wird.

Wie wirkt sich ein Auslandsaufenthalt auf die Rente aus?

Arbeitnehmer, die einige Zeit oder auch dauerhaft im Ausland arbeiten, so genannte Wanderarbeitnehmer, sind auch im europäischen Ausland und vielen außereuropäischen Staaten rentenversichert.

Europäische Vereinbarungen regeln persönlichen Rentenanspruch

Dies stellen Vereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und 27 Mitgliedern der EU, vier Mitgliedern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), nämlich Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz, sowie 15 außereuropäischen Staaten sicher.

Diese Vereinbarungen beinhalten, dass sämtliche Angehörige von Staaten der EU und des EWR bei der Anwendung der nationalen Vorschriften gleich behandelt werden. War ein Arbeitnehmer in einem oder sogar in mehreren anderen Ländern tätig, rechnet jedes Land die rentenversicherungspflichtigen Zeiten des Arbeitnehmers zusammen. Als Rentner erhält man dann von jedem Land die anteilige Rente, die einem zusteht, d.h., jeder Staat zahlt für die Zeit Rente, die man dort beschäftigt war.

Auslandsaufenthalt kürzer als 12 Monaten – es gelten Deutsche Regelungen

Ob man überhaupt verpflichtet ist, in die Rentenversicherung einzuzahlen, hängt von dem jeweiligen Staat ab, in dem man arbeitet, da jedes Land seine eigenen Vorschriften bezüglich der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung hat. Wird man von seinem deutschen Arbeitgeber für eine Tätigkeit ins Ausland geschickt, die voraussichtlich nicht länger als zwölf Monate dauert, gelten während dieser Zeit die deutschen Regelungen.

Wenn man als Rentner ins europäische Ausland ziehen möchte, sollte man sich vor dem Umzug bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger erkundigen, ob es Einschränkungen bei der Zahlung der Rente ins Ausland gibt.

Ab wann beginnt die Altersteilzeit – wann die Rente?

Mit einer Altersteilzeit soll älteren Arbeitnehmern mit staatlicher Unterstützung ein Anreiz gegeben werden, um einige Jahre früher – vorzeitig – in den Ruhestand (Rente) zu gehen. Ziel dieser früher Verrentung ist es die frei werdenden Arbeitsplätze an jüngere Arbeitnehmer zu vergeben, um sowohl die Jugendarbeitslosigkeit zu mindern als auch den Unternehmen einen gleitenden Übergang von langjährig erfahrenen und quasi unkündbaren Mitarbeitern zu jüngeren weniger erfahrenen Mitarbeitern zu ermöglichen.

Zur Altersteilzeit gibt es zwei Möglichkeiten:

Die Arbeitszeit kann für den Zeitraum der Alterteilzeit (maximal 3 Jahre) um 50 % reduziert werden (Gleitverteilungsmodell).Sehr verbreitet ist das Blockmodell, wo in den ersten 50 % der Altersteilzeit (1,5 Jahre maximal) die volle Arbeitszeit erhalten bleibt und in der zweiten Hälfte keine Arbeitsleistungen mehr erfolgen. Für den Fall einer Insolvenz des Arbeitgebers ist der Arbeitnehmer durch eine Insolvenzversicherung geschützt.

Unmittelbar im Anschluss an die Altersteilzeit folgt der Eintritt in die Rente. Jede Altersteilzeit kann frühestens dann beginnen, wenn im Anschluss ein nahtloser Übergang in die Altersrente möglich ist. Bei Arbeitnehmern, die bis 1945 geboren wurden muss das 55. Lebensjahr vollendet sein. Ab diesem Alter kann der früheste Renteneintritt später sein, so dass immer erst eine Prüfung erfolgen muss. Die Berechnung der Altersrente erfolgt wie bei jeden anderen Renten-Eintritt. Für jeden Monat vor der Regelaltersrente werden 0,3 %, bis zu maximal 18 % abgezogen.