Archiv für das Tag 'Riester-Rente'

Sep 18 2011

10 Jahre private Altersvorsorge was Rürup Rente von Riester Rente unterscheidet

Autor: dummy. Abgelegt unter Aktuelles

Die Rürup-Rente ist seit dem Jahr 2005 neben der Riester-Rente (seit 2001) sowie der betrieblichen Altersvorsorge die dritte Vorsorge-Möglichkeit mit staatlicher Förderung. Aufgrund ihrer Besonderheiten lohnt sich Rürup zwar ebenso für alle Vorsorgesparer, wird aber bevorzugt von Selbstständigen genutzt, für die Riester nicht infrage kommt. Arbeitnehmer nutzen Rürup gelegentlich, wenn sie alle Riester-Möglichkeiten ausgeschöpft haben. Die Unterschiede zwischen beiden Vorsorgemöglichkeiten:

Riester Rente, Rürup-Rente - Wer wird gefördert?

  • Die Riester-Rente fördert alle pflichtversicherten Arbeitnehmer, Arbeitslose, Empfänger von Krankengeld, Beamte, Soldaten, Landwirte und Künstler mit einer Versicherung in der Künstlersozialkasse.
  • Die Rürup-Rente fördert grundsätzlich alle Steuerpflichtigen, also auch Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht sowie die Versicherten der berufsständigen Versorgungseinrichtungen. Beide Gruppen erhalten keine Riester-Förderung.

Wie wird gefördert?

  • Die Riester-Rente fördert über staatliche Zulagen pro Riester-Sparer und pro Kind und gewährt zusätzlich einen Steuervorteil. Das Finanzamt gewährt in einer Günstigerprüfung die höhere Ersparnis - entweder über die Zulage oder den Steuerabzug.
  • Die Rürup-Rente fördert ausschließlich über Steuervorteile. Bei gut verdienenden Selbstständigen können diese trotzdem sehr hoch sein.

Steuerliche Behandlung von Riester- und Rürup-Rente

  • Bei der Riester-Rente sind die Beiträge steuerlich voll abzugsfähig beziehungsweise der Abzug wird mit der Zulage verrechnet. Ebenso wird die Rente voll besteuert.
  • Bei der Rürup-Rente sind die Beiträge jährlich steigend steuerlich abzugsfähig, im Jahr 2025 werden bei dieser 2-Prozent-Steigerung 100 Prozent erreicht sein (2011: 72 Prozent). Die Rentenbeiträge werden ebenso progressiv versteuert, ab 2040 zu 100 Prozent.
  • Die steuerliche Behandlung in der Anspar- und der Auszahlungsphase wirkt nicht nur bei beiden Modellen kompliziert, sie ist definitiv kompliziert. Das ist der größte Kritikpunkt an beiden Fördermodellen, es ließ sich aber anders keine Gerechtigkeit schaffen.

Hinterbliebenenversorgung - Unterschiede

Bei der Riester-Rente kann das Kapital + Zulagen auf den Ehepartner übertragen werden, aber nur auf dessen eigenen Riester-Vertrag, ebenso kann das Kapital als Hinterbliebenen-Rente ausgezahlt werden. Auch ein Zusatzvertrag für die Versorgung von Kindern ist möglich, dieser mindert jedoch die Altersrente.

Bei der Rürup-Rente kann ebenso eine Hinterbliebenenversorgung für Ehepartner und Kinder über einen Zusatzvertrag geregelt werden, der wiederum die Altersrente mindert. Ohne diesen Vertrag verfallen die Beiträge des Rürup-Sparers, sollte er vor Erreichen des Mindesteintrittsalters sterben, hat er gänzlich umsonst gezahlt.

Kapitalbehandlung

Bei der Riester-Rente kann Kapital für andere Zwecke verwendet werden, nämlich für die Immobilienfinanzierung und nach Erreichen des Rentenalters auch 30 Prozent zur freien Verwendung.
Die Rürup-Rente kann nicht beliehen oder rückgekauft werden, sie wird in dieser Hinsicht behandelt wie eine staatliche Rente und wird lediglich als monatliche Leibrente nach Erreichen des Rentenalters ausgezahlt.

Fazit:
Für Angestellte und Beamte lohnt sich klar die Riester-Rente. Selbstständige sollte dennoch an die Rürup-Rente denken, sie bietet die einzige staatlich geförderte Vorsorgemöglichkeit für diese Personengruppe.

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Mrz 18 2010

Deutschland teilt die Rentenerwartung

Autor: dummy. Abgelegt unter Aktuelles

Rechnet man eine mögliche private Altersvorsorge heraus, so gehen die zukünftigen Rentner Ost-Deutschlands einer ungewissen Zukunft entgegen. Ausgehend von einer derzeitigen durchschnittlichen Altersrente von 900 bis 1000 Euro, wird die Höhe der zu erhaltenden Altersrente für die Rentner-Jahrgänge nach 1961 dramatisch, d.h. um bis zu 50% sinken.

Lediglich 466 Euro (Frauen) bzw. 594 Euro (Männer) beträgt nach einer Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) die zu erwartende Altersrente der Ostdeutschen. Als einer der wichtigsten Gründe identifiziert das DIW die „Wende“ und den darauf folgende Zusammenbruch der Wirtschaft in Ostdeutschland. Diese habe zu einer deutlich höheren Arbeitslosigkeit und einem geringeren Lohnniveau in Ostdeutschland geführt, was sich entsprechend zeitversetzt in einer niedrigeren Altersrente bemerkbar macht. Wer nicht dauerhaft oder wenig einzahlt, der hat eben auch keinen hohen Anspruch.

Bislang keine Lösung in Sicht

So einfach diese Gleichung klingt, so ungelöst ist das Problem für Betroffene und Politik. Mit einer Altersrentenerwartung knapp oberhalb der Grundsicherung (Hartz IV) sinkt auch der Anreiz einer gering bezahlten Werktätigkeit nachzugehen weiter. Die Gefahr, dass der nahtlose Übergang von Hartz IV Arbeitnehmer zu Hartz IV Rentner droht wird für die kommenden Ostdeutschen Rentner immer realer.

Auch wenn das DIW ausdrücklich betont, dass bei der Berechnung der ostdeutschen Altersrenten keine staatlichen Altersvorsorge Förderungen wie z.B. Riester-Rente oder Basis-Rente berücksichtigt wurden, so ist dies nur ein schwacher Trost, denn wer wenig verdient, wird wahrscheinlich auch wenig Mittel in eine zusätzliche private Rentenversicherung stecken.

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Dez 11 2009

Immobilie ist Altersvorsorge Nummer 1

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Kapitalbildende Versicherungen, wie Basis-Rente, Riester-Rente oder auch fondsgebundene Lebensversicherung stehen eher selten im Mittelpunkt des Sparer Interesses. Mit weitem Abstand auf Platz 1 ist und bleibt die eigene Immobilie, die durch den Eigentümer selbst bewohnt wird. Eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung brachte diese Tatsache mal wieder auf den Punkt.

Das Vorsorgebarometer, welches auf der Umfrage unter 951 Bundesbürgern basiert, weist für die selbst genutzte Immobilie als Mittel des Vermögensaufbaus einen Wert von 48,8 Prozent aus. Die staatlich geförderte Altersvorsorge (Riester-Rente, Rürup- bzw. Basis-Rente) schafft es mit einem Wert von 35,9 Prozent lediglich auf Platz zwei der Beliebtheitsskala und schlägt damit – immerhin – das Sparbuch, welches nur noch 29,8 Prozent der Bundesbürger nutzen um den eigenen Lebensabend damit zu finanzieren.

Trotz des vergleichsweise guten Abschneidens der Riester- und Basis-Rente ist die Beliebtheit der  risikoreicheren aber eben auch rendite stärkeren Anlagen wie Aktien, Aktienfonds, Zertifikaten und Derivaten wenig ausgeprägt. Nur rund 5 Prozent (!) der Deutschen setzen auf diese Anlagen um die finanzielle Basis für das eigene Alter zu schaffen.

Klassische Rentenversicherungen punkten mit Garantie und Sicherheit

Damit haben die Anbieter klassischer Rentenversicherungen immer noch einen entscheidenden Vorteil gegenüber Fondsgesellschaft und fondsgebundenen Rentenversicherungen, setzen sie doch vor allem auf den Faktor garantierte finanzielle Sicherheit im Alter anstelle der Chance auf eine höhere Altersrente durch risikoreichere Anlagen. Der Deutsche Rentner ist also genügsamer als man glauben möchte und ängstlicher als er sein sollte, denn letztendlich investieren die Versicherungsgesellschaften allen Garantien zum Trotz natürlich auch in ebenjene bei Vorsorge-Sparern zu unbeliebten Anlageklassen. Woher sonst sollten sie die Möglichkeit haben in Zeiten niedriger Zinsen eine Einlagenverzinsung von 5 Prozent und mehr zu vergüten?

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Nov 17 2009

Böse Riester-Rente hemmte gutes Wachstum

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

 

Auch wenn wir uns an dieser Stelle natürlich überwiegend mit der Basis-Rente (Rürup-rente) beschäftigen, so darf natürlich die neueste Erkenntnis zur Riester-Rente dennoch nicht fehlen. Die Riester-Rente, so hat das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) herausgefunden, ist nämlich Schuld daran, dass die Wirtschaft in den letzten 7 Jahren jedes Jahr um 0,8% weniger gestiegen ist, als möglich.

Hätten die Bürger also nicht bis zu 4 Prozent Ihres zu versteuernden Einkommens in die Riester-Rente zur Absicherung des eigenen Ruhestands investiert und wären stattdessen lieber konsumieren gegangen, hätten wir jetzt zwar auch eine Finanz- und Wirtschaftskrise, wären aber von einem viel höheren Wirtschaftsniveau gekommen, da es ja in den letzten Jahren mehr Wachstum gab.

Private Altersvorsorge abschaffen – weg mit der Riester-Rente?

Folglich, kombinieren die Studien-Ersteller des IMK, ist es logisch und konsequent die private Altersvorsorge (Riester-Rente / Basis-Rente / Rürup-Rente) abzuschaffen und die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken, damit diese auf einer breiteren Basis steht. Dann würden nach dem Solidarprinzip von Arbeitgebern und Arbeitnehmer und z. T. dann auch für Arbeitgeber von und für sich Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt. Das stärkt die Kaufkraft des Einzelnen und refinanziert – das vergessen die IMK Wissenschaftler an dieser Stelle zu erwähnen – die aktuellen wie auch künftigen Sozialkosten noch stärker aus den Geldbeuteln derjenigen, die über ein geregeltes Einkommen aus Arbeit verfügen. Unabhängig ob als Angestellte, Selbstständige, Freiberufler oder – seien wir hier mal wirklich fortschrittlich: Beamte.

Folglich tragen dann 39,2 Mio. Arbeitnehmer (Stand 2007, StaBu) plus 3 Mio. Selbstständige und Freiberufler, plus diverser Beamte die Kosten für ca. 82 Mio. Deutsche Renten-, Kranken und Sozialversicherte aus einem großen Topf. Jetzt mal im Ernst liebe IMK’ler: Bei aller Nähe zu gewerkschaftlichem Gedankengut muss Euch doch auch aufgefallen sein, dass die Rechnung angesichts des demographischen Wandels, des Missverhältnis von Erwerbstätigen zu Erwerbslosen und steigenden Arbeitskosten bei steigenden Rentenbeiträgen nicht aufgehen kann.

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Jul 20 2009

Rente erst mit 69?

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

 

Eigentlich ist es eine gute Nachricht, die die Bundesbank zu der Empfehlung das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre anzuheben veranlasst hat. Sie lautet: Wir werden immer älter und haben deshalb mehr von der Rente als frühere Generationen. Deshalb gerät das System in Schieflage und sollte entsprechend daraufhin angepasst werden, wenn es denn noch funktionieren soll. Eine EU-Arbeitsgruppe hatte die für die Berechnungen notwendigen Daten zusammengestellt und dieses – mit großer Wahrscheinlichkeit – wenig populäre Ergebnis daraus gezogen. Bevor die Diskussion um dieses Thema inmitten der parlamentarischen Sommerpause zu einem harten Schlagabtausch der Hinterbänkler mit allerlei schrillen Zwischentönen mutieren kann, bieten die Banker der Bundesbank auch gleich einen Lösungsansatz an.

Renteneintrittsalter nach Lebensarbeitszeit bemessen

Die Rentenhöhe und das Rentenalter sollen von der Lebensarbeitszeit abhängen. Wer also seinen „Arbeitssoll“ von z.B. 45 Jahren erfüllt hat, darf in Ruhestand. Hat für seinen Traumberuf neben Abitur und Ausbildung noch ein Studium  absolviert und dadurch erst mit Anfang 30 zu arbeiten begonnen, muss er eben bis Mitte 70 arbeiten, will er die volle Rente ausbezahlt bekommen. Diese Überlegung klingt zwar ein bisschen  bildungsfeindlich, ist aber wirklich näher an der – bezahlbaren - Realität als bislang.

Zu ernstes Thema für Wahlkampfgeplänkel

Ob und wie diese Diskussion vor der Bundestagswahl geführt werden sollte ist schwer zu sagen, zu heikel sind diese Themen, als das sie von Parteien jeglicher Richtung für populistische Zwecke verbraucht werden sollten. Eines aber scheint in jedem Fall klar, die private Altersvorsorge in Form von Riester-Rente oder Basis-Rente wird für jeden einzelnen Arbeitnehmer wie auch Selbstständigen von Jahr zu Jahr immer wichtiger werden.

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Jul 17 2009

Rürup bzw. Basis-Rente in der Verbraucherschutz-Kritik

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Ausgerechnet Verbraucherschützer haben sich derzeit auf die Angebote der Rürup-Rente eingeschossen. Das Konzept so befinden die Tester sei zu unflexibel und häufig wenig ertragreich, außerdem könne eine solche private Rente, ist sie denn einmal begonnen, nicht mehr gekündigt werden, was wenig kundenfreundlich sei - befinden die Prüfer und verursachen damit eine Diskussion um den Sinn und Zweck der Basis-Rente (nach ihrem Erfinder auch Rürup-Rente genannt).

Bemängelt wird zudem, dass nicht alle Angebote durch das Finanzamt als Sonderausgaben berechtigt anerkannt werden, da teilweise die im Vertrag enthaltene Berufsunfähigkeits-Versicherungen einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Beiträge ausmacht, was dann zur Aberkennung der Steuerbefreiung führt.

Basis-Renten Manko: Keine Kapitalgarantie, keine sichere Ablaufleistung

Auch bietet das Basis-Renten Konzept keinerlei Kapitalgarantie wie bspw. die Riester-Rente und – sofern es sich um fondsgebundene Basis-Renten handelt – auch keinen Hinweis auf die künftige Ablaufleistung, da diese schlichtweg von der Entwicklung der darin enthaltenen Investmentfonds abhängt.

In der Summe ist nach Maßstäben der Verbraucherschützer das Konzept also zu teuer, zu unflexibel und zu intransparent, was, das muss man an dieser Stelle ganz deutlich sagen, genau den gesetzlichen Vorgaben entspricht, die eben diese Eckpunkte für diese Basis-Rente festgeschrieben haben.

Damit kritisieren Verbraucherschützer ganz offen die gesetzliche Regelung und dürften damit die Versicherungswirtschaft voll auf ihrer Seite wissen. Dort würden kundenfreundlichere Bedingungen sicherlich zu einem verbesserten Verkaufserfolg führen.

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Jul 03 2009

Tumulte bei letzter Rürup Vorlesung

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

 

33 Jahre lang war Bert Rürup Professor für Finanz- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Darmstadt bis er im März 2009 emeritierte. Der Diplom-Kaufmann widmet sich vor allem in den letzten Jahren seiner universitären Tätigkeit auch außerhalb der Hochschule den Themen der Rentenversicherungen und war als Mitglied im Rat der Wirtschaftsweisen (Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung) auch bei politischen Entscheidungsträgern als Berater geschätzt.

So gilt die von ihm maßgeblich mitentwickelte Rentenreform mit den beiden Angeboten Riester-Rente und Basis-Rente („Rürup-Rente“) als der derzeit beste Weg zur Vermeidung von Altersarmut und spaltet Teile der Bevölkerung in Privatrenten-Befürworter und –Hasser.

Letzteren könnten die lautstarken Unterbrechungen der letzten Rürup-Vorlesung (Last Lecture) an der Technischen Universität Darmstadt zugeschrieben werden. Dort hatten sich rund 800 Zuhörer zur letzten Vorlesung des Professors eingefunden, als sich eine Gruppe von etwa vier Dutzend mittels Trillerpfeifen Gehör verschaffte. Trotz aller Beruhigungsversuche ließ sich auch in der Folge keine geeignete Atmosphäre mehr für diese letzte Vorlesung herstellen, so dass diese einige Minuten früher als geplant zu Ende gehen musste.

Die Störenfriede seien vermutlich dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) zuzurechnen mutmaßte Rürup, welchen Inhalt der lautstarke Protest vermitteln sollte bleibt allerdings im Dunkeln.

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Jun 15 2009

Bundesrat bestätigt Rentenerhöhung

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Aktuelles

Mit der Zustimmung des Bundesrat kann die Erhöhung der gesetzlichen Altersrente kann wie geplant zum 1. Juli 2009 durchgeführt werden. Mit der Anhebung der Altersbezüge bezieht der so genannte Eckrentner (45 Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt) künftig eine Rente in der Höhe von 1229 Euro (West) und 1086 Euro (Ost), was einer Rentenerhöhung von 2,41 Prozent im Westen und 3,38 Prozent im Osten des Landes entspricht. Damit vollziehen die Renten die Lohnerhöhungen des letzten Jahres nach und werden zusätzlich durch die einmalige Aussetzung des Rentenfaktors gestärkt. Im Zuge der Erhöhung wird auch der Regelsatz des Arbeitslosengeld II (Harz IV) um 8 Euro auf dann 359 Euro angehoben.

Abseits der Statistik ergeben sich allerdings deutlich abweichende Werte für die ab Juli geltenden Rentenbezüge der Ruheständler in West und Ost. Betrugen die durchschnittlichen monatlichen Rentenbezüge des Jahres 2007 für Männer 967 Euro und für Frauen 468 Euro im Westen und 1043 Euro (Männer) bzw. 669 Euro (Frauen) im Osten.

Angesichts eines solch geringen monatlichen Einkommens stellt sich die Frage nach einer privaten Rentenzusatzversicherung in Form der staatlich geförderten Riester-Rente oder auch einer Basis-Rente (Rürup-Rente) wahrscheinlich niemand mehr. Kein Wunder.

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Jun 12 2009

Continentale Basis-Rente

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Basis-Rente Infos

 

Spätestens seit ihrem Engagement als Trikotsponsor des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist die Continentale als großer Anbieter von Versicherungen bundesweit ein Begriff. Auch im Bereich der privaten Altersvorsorge ist das Unternehmen gut am Markt positioniert.

Die Basis-Rente, auch bekannt als Rürup-Rente (benannt nach dem Wirtschaftsweisen Bert Rürup, unter dessen Ägide diese Form der Alterssicherung entwickelt wurde), ist eine Form der privaten Altersvorsorge, die in Bezug auf die staatliche Förderung etwa der Riester-Rente entspricht, allerdings die speziellen Lebensumstände von Freiberuflern und Selbstständigen berücksichtigt.

Flexible Beitragszahlungen kommen Selbstständigen bei der Altersvorsorge entgegen

Freiberufler und Selbstständige unterliegen häufig stark schwankenden Einkünften, die sich zudem schwer prognostizieren lassen. “Goldenen Zeiten” folgen oft Durststrecken ohne zählbare Einkünfte. Entsprechend sind die Beitragsmodalitäten für eine Continentale Rürup-Rente extrem flexibel, um der freiberuflich tätigen Person einen gewissen Handlungsspielraum garantiert.

Prinzipiell sollte der oder die Versicherte bis zu 20.000 Euro pro Jahr in eine Basis-Rente investieren, um in den Genuss der vollen staatlichen Förderung (Steuervorteile) zu gelangen. Diese Förderung soll einer Riester-Rente Förderung für Angestellte entsprechen, so dass aus der Altersvorsorge mittels Basis-Rente auch ein Steuersparmodell werden kann.

Continentale Basis-Rente - Mindestbeitrag 5,- Euro pro Monat und 70 Fonds zur Auswahl

Die Continentale bietet verschiedene Formen von Basis-Renten-Produkten an, die entweder sicher und konservativ oder spekulativ sein können. Als Highlights der Altersvorsorge gibt die Continentale Versicherung einen mindest Beitrag von 5,- Euro pro Monat an, hohe Sicherheit durch Beitragsgarantie, eine lebenslange monatliche Rentenzahlung, freie Fondsauswahl aus rund 70 Investmentfonds und Flexibilität durch die Kombinationsmöglichkeit von bis zu 10 verschiedenen Fonds in der eigenen Basis-Renten Altersvorsorge.

Informationen und Angebot zur Rürup-Rente

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Nov 24 2008

Ist der Abschluss einer Basis-Rente freiwillig?

Autor: Pefalu. Abgelegt unter Basis-Rente Infos

Das über Jahrzehnte bewährte System der gesetzlichen Altersvorsorge wird in Anbetracht der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und anderen Faktoren nicht ausreichen, um eine ausreichende Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung hinreichend zu gewährleisten.

Die oftmals nicht stringent verlaufenden Erwerbsbiografien vieler Bürgerinnen und Bürger tragen ebenfalls dazu bei, dass heute in der Politik von einer drohenden “Versorgungslücke” für den Ruhestand gesprochen wird: Der erworbene Rentenanspruch vieler Menschen wird schlicht nicht ausreichen, um den Lebensabend in Würde zu genießen. Die Bundesregierungen der vergangenen Legislaturperioden haben daher Systeme zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge geschaffen: Die “Riester-Rente” und die “Basis-Rente”, auch bekannt als “Rürup-Rente”.

Basis-Rente – freiwillig aber eigentlich zwingend notwendig

Die Basis-Rente ist auf die Bedürfnisse selbstständig arbeitender Menschen zugeschnitten. Der Abschluss einer Basis-Rente ist prinzipiell ebenso freiwillig wie der Aufbau eines Vermögens über den Erwerb von Edelmetall oder über ein schlichtes Sparbuch, wobei man dies mit einem “Noch” versehen sollte: Momentan geltende Gesetze sind nicht für die Ewigkeit festgeschrieben, wie etwa die Erhöhung des Renteneintrittsalters zeigt. Unabhängige Wirtschaftsprognosen jedenfalls empfehlen dringend den Abschluss einer Basis-Rente für Selbstständige.

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